2026-08-17T00:00:00+02:00
  • »Fern von hier«: Adel­heid Duva­nels sämt­li­che Erzäh­lun­gen. Die Her­aus­ge­be­rin Els­beth Dan­­gel-Pel­­lo­­quin im Gespräch.

    Haus Cajeth Has­pel­gas­se 12, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

    Adel­heid Duva­nel (1936–1996) ist die gro­ße Autorin der klei­nen Form, eine Stim­me von einer ein­zig­ar­ti­gen poe­ti­schen Kühn­heit, ihre sämt­li­chen Erzäh­lun­gen »eines der groß­ar­tigs­ten erzäh­le­ri­schen Wer­ke des zwan­zigs­ten Jahr­hun­derts« (Micha­el Krü­ger, Die Zeit). Ihre kur­zen, dich­ten Erzäh­lun­gen han­deln von selt­sam eigen­bröt­le­ri­schen und oft ver­sehr­ten Figu­ren, die sich zwar schlecht in der Welt zurecht­fin­den, aber mit ihren bizar­ren Wün­schen und Träu­men gegen die Krän­kun­gen des Lebens gefeit sind.

  • Bloomsday in der City of lite­ra­tu­re – Hei­del­berg liest »Ulys­ses«

    Karlstorbahnhof_alt Haupt­stra­ße 250, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

    »Ak.Theater Hei­del­berg« und »Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg« fei­ern am Don­ners­tag, dem 16. Juni 2022, den Geburts­tag von James Joy­ces epo­cha­lem Roman »Ulys­ses«, der vor ein­hun­dert Jah­ren in Paris das Licht der Welt erblickt hat. Prä­sen­tiert wird der Jubi­lar in einer wört­lich-sze­nisch-musi­ka­lisch-tur­bu­len­ten Form von 8 Uhr mor­gens bis 2 Uhr nachts im TIKK (Thea­ter im Karls­tor­bahn­hof Hei­del­berg).

  • Esther Kin­sky liest aus ihrem gefei­er­ten neu­en Roman »Rom­bo«

    Stadt­bü­che­rei Hei­del­berg Post­stra­ße 15, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

    Im Mai und im Sep­tem­ber 1976 erschüt­tern zwei schwe­re Erd­be­ben eine Land­schaft und ihre Bevöl­ke­rung im nord­öst­li­chen Ita­li­en. An die tau­send Men­schen ster­ben unter den Trüm­mern, Zehn­tau­sen­de sind ohne Obdach, vie­le ver­las­sen ihre Hei­mat. Die gewal­ti­gen Mate­ri­al­ver­schie­bun­gen infol­ge der Beben bil­den neu­es Gelän­de, an dem sich die Wucht des Ein­griffs able­sen und in die Begrif­fe der Natur­kun­de fas­sen läßt.

  • 2. Salon lit­té­rai­re: Aktu­el­le Bücher aus dem Fran­zö­si­schen

    Zwin­ger 3 Zwin­ger­stra­ße 3, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

    22. Mai 2022, 11 Uhr Zwin­ger 1 2. Salon lit­té­rai­re: Aktu­el­le Bücher aus dem Fran­zö­si­schen Was gibt es Neu­es auf dem fran­zö­sisch­spra­chi­gen Bücher­markt? Über wel­che Neu­erschei­nung spricht die Lite­ra­tur­kri­tik? Wel­che Titel liebt das fran­zö­si­sche Lese­pu­bli­kum, wel­che das deut­sche? Zum zwei­ten Mal laden der Deutsch-Fran­zö­si­sche Kul­tur­kreis (dfk) und der Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg in Koope­ra­ti­on mit dem […]

  • Mari­ta Röd­s­­zus-Hecker: Proust lesen! Kei­ne ver­lo­re­ne Zeit!

    Plus­punkt Im Neu­en­hei­mer Feld 130.2, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

    Wenn Sie bei der Lek­tü­re der ers­ten 30 Sei­ten von Mar­cel Prousts Auf der Suche nach der ver­lo­re­nen Zeit eine »unvor­stell­ba­re Lan­ge­wei­le« über­fällt, sind Sie in bes­ter Gesell­schaft. Wenn Sie der Mei­nung sind, die­ses Werk loh­ne das Papier nicht, auf dem es gedruckt ist, dann haben Sie viel­leicht Aus­sicht auf den Lite­ra­tur­no­bel­preis. Für den Fall, Sie ver­ste­hen über­haupt nicht, »daß ein Mensch drei­ßig Sei­ten braucht, um zu beschrei­ben, wie er sich vor dem Ein­schla­fen im Bett hin und her wälzt«, lesen Sie doch ein­fach irgend­et­was ande­res.

  • Inde­pen­dent Ver­la­ge: Sebas­ti­an Gug­golz stellt den »Gug­golz Ver­lag« vor

    Haus Cajeth Has­pel­gas­se 12, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

    Aus Ber­lin kommt Sebas­ti­an Gug­golz zu uns und stellt uns sei­nen Ver­lag vor. »In der Begeg­nung mit dem Mann und sei­nem Ver­lag, dem Gug­golz Ver­lag, hat man­cher schon sei­nen Glau­ben an das Gute in der Lite­ra­tur wie­der gefun­den«, war im Juni 2021 in der Zeit­schrift Cice­ro zu lesen (und im Blog des Autors Klaus Unge­rer). Gug­golz hat eine enor­me Spür­na­se für Über­set­zun­gen aus der ost­eu­ro­päi­schen und skan­di­na­vi­schen Lite­ra­tur.

  • »Halb­in­sel­fisch«. Rei­me von Urs Heft­rich, Klang und Musik von Hei­ko Plank

    Haus Cajeth Has­pel­gas­se 12, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

    Es geschieht nicht all­zu oft, daß unter den weni­gen guten Gedicht­bän­den eines Jah­res ein wirk­lich bril­lan­ter ist. Den jüngst erschie­ne­nen Band Urs Heft­richs »Halb­in­sel­fisch. Rei­me« darf man getrost in die Kate­go­rie »außer­or­dent­lich« ein­ord­nen. Heft­rich legt dar­in nicht nur aus­ge­feilt klang­rei­che, anspie­lungs­vol­le und the­ma­tisch unge­wöhn­li­che Gedich­te vor, er ver­hilft dabei auch dem lan­ge für obso­let erklär­ten Reim zu einem Revi­val, das man so kaum noch für mög­lich gehal­ten hät­te.

  • 1. Salon lit­té­rai­re: Aktu­el­le Bücher aus dem Fran­zö­si­schen

    Zwin­ger 3 Zwin­ger­stra­ße 3, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

    31. Okto­ber 2021, 11 Uhr Zwin­ger 3 1. Salon lit­té­rai­re: Aktu­el­le Bücher aus dem Fran­zö­si­schen Was gibt es Neu­es auf dem fran­zö­sisch­spra­chi­gen Bücher­markt? Über wel­che Neu­erschei­nung spricht die Lite­ra­tur­kri­tik? Wel­che Titel liebt das fran­zö­si­sche Lese­pu­bli­kum, wel­che das deut­sche? In einem neu­en For­mat, das der Deutsch-Fran­zö­si­sche Kul­tur­kreis (dfk) und der Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg in Koope­ra­ti­on mit […]

  • Öffent­li­cher Über­­­se­t­­zer-Work­­shop mit Hei­ke Flem­ming (Gin­k­­go-Bilo­­ba-Preis 2021)

    Stadt­bü­che­rei Hei­del­berg Post­stra­ße 15, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

    Das Unga­ri­sche gehört sicher nicht zu den von Vie­len beherrsch­ten Spra­chen, den­noch wagt der Work­shop sich an eine Über­set­zung: als Nach­dich­tung über den ›Umweg‹ der  Interlinearversion.Im Zen­trum steht das Gedicht »Magá­n­y­os éjs­za­kai csa­var­gás« aus der Feder des unga­risch-jüdi­schen Publi­zis­ten Ernő Szép (1884–1953).

  • Über­set­zer­preis Gin­k­­go-Bilo­­ba für Lyrik 2021 an Hei­ke Flem­ming

    Stadt­bü­che­rei Hei­del­berg Post­stra­ße 15, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

    30. Sep­tem­ber 2021, 19 Uhr Stadt­bü­che­rei Hei­del­berg, Hil­de-Domin-Saal Über­set­zer­preis Gink­go-Bilo­ba für Lyrik 2021 an Hei­ke Flem­ming Die in Ber­lin leben­de Über­set­ze­rin Hei­ke Flem­ming wird für ihre Über­tra­gung der Gedich­te Szilárd Bor­bé­lys mit dem dies­jäh­ri­gen ›Über­set­zer­preis Gink­go-Bilo­ba für Lyrik‹ aus­ge­zeich­net. Wie die unab­hän­gi­ge Jury in ihrer Begrün­dung her­vor­hebt, »hat Hei­ke Flem­ming mit der im Band ›Ber­lin […]

  • Mat­thi­as Wei­chelt: »Felix Hart­laub – Der ver­schwun­de­ne Zeu­ge«

    Hei­del­ber­ger Kunst­ver­ein Haupt­stra­ße 97, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

    Als Felix Hart­laub 1945 in den Kämp­fen um Ber­lin ver­schwin­det, hin­ter­lässt er bei der Fami­lie und Freun­den ver­steck­te Frag­men­te: spek­ta­ku­lä­re lite­ra­ri­sche Auf­zeich­nun­gen aus dem faschis­ti­schen Ita­li­en, aus Hit­lers Ber­lin, dem okku­pier­ten Paris und den Füh­rer­haupt­quar­tie­ren »Wer­wolf« und »Wolfs­schan­ze«. Dar­un­ter ein begon­ne­ner Roman über das Atten­tat vom 20. Juli, das Hart­laub, Mit­ar­bei­ter des soge­nann­ten Kriegs­ta­ge­buchs, als Ohren­zeu­ge mit­er­lebt.

  • Clau­dia Stei­nitz und Tobi­as Schef­fel über die Kunst des Über­set­zens und Belin­da Can­no­nes Roman »Ent­re les bruits«

    Stadt­bü­che­rei Hei­del­berg Post­stra­ße 15, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

    Die klei­ne, aber sehr fei­ne Edi­ti­on Con­ver­so hat in die­sem Früh­jahr Belin­da Can­no­nes ero­ti­schen Roman Ent­re les bruits unter dem Titel »Vom Rau­schen und Rumo­ren der Welt« auf Deutsch vor­ge­legt (251 Sei­ten, 22 €). Die Süd­deut­sche Zei­tung schreibt: »Man kann dem Ver­lag nur dan­ken, daß er die in Tune­si­en gebo­re­ne Fran­zö­sin Belin­da Can­no­ne mit die­sem Buch end­lich erst­mals nach Deutsch­land holt. Und man merkt gera­de­zu, wel­chen Spaß Clau­dia Stei­nitz und Tobi­as Schef­fel dar­an hat­ten, die­sen so eige­nen Text im Deut­schen nach­zu­bil­den«.

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