»In die­sem Son­nen­schein wohnt so viel Glück«
Eine Ein­füh­rung in Lew Tol­s­to­js Roman »Krieg und Frie­den«

Plus­punkt Im Neu­en­hei­mer Feld 130.2, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

18. April 2024, 19:30 Uhr +Punkt.Kirche INF 130, Im Neu­en­hei­mer Feld 130.2 »In die­sem Son­nen­schein wohnt so viel Glück« Eine Ein­füh­rung in Lew Tol­s­to­js Roman »Krieg und Frie­den« Vor­trag von Dr. Mari­ta R.-Hecker »Krieg und Frie­den« zählt zu den vier oder fünf Roma­nen, die über den bes­ten Büchern noch­mals in einem Son­der­him­mel von Lebens­bü­chern schwe­ben. […]

Tho­mas Hett­che: »Sin­ken­de Ster­ne«

Stadt­bü­che­rei Hei­del­berg Post­stra­ße 15, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

Tho­mas Hett­che erzählt, wie er nach dem Tod sei­ner Eltern in die Schweiz reist, um das Feri­en­haus zu ver­kau­fen, in dem er sei­ne Kind­heit ver­bracht hat. Doch was rea­lis­tisch beginnt, wird schnell zu einer fan­tas­ti­schen, mär­chen­haf­ten Geschich­te, in der nichts ist, was es zu sein scheint. Im Kern aber kreist die musi­ka­li­sche Pro­sa die­ses gro­ßen Erzäh­lers um die Fra­gen, wel­cher Trost im Erzäh­len liegt und was es in den Umbrü­chen unse­rer Zeit zu ver­tei­di­gen gilt.

Mar­kus Sahr: Ali­ce Bri­tos Debüt­ro­man »Die Geschich­te ist wie das Feu­er«

Haus Cajeth Has­pel­gas­se 12, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

Don­ners­tag, 25. April 2024, 19 Uhr Muse­um Haus Cajeth »Die Geschich­te ist wie das Feu­er« Der Über­set­zer Mar­kus Sahr, Ali­ces Bri­tos erstaun­li­cher Debüt­ro­man »As Mul­he­res da Fon­te Nova« und die Rezep­ti­on por­tu­gie­si­scher Lite­ra­tur im deut­schen Sprach­raum Mode­ra­ti­on: Regi­na Keil-Saga­we Foto: Petra Noack Der 25. April 2024, 50. Jah­res­tag der Nel­ken­re­vo­lu­ti­on, ist der idea­le […]

Paso­li­ni und der Cal­cio

Haus Cajeth Has­pel­gas­se 12, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

Pier Pao­lo Paso­li­ni (1922–1975) war Anti­fa­schist und Pro­vo­ka­teur, ein gro­ßer Film­re­gis­seur, bedeu­ten­der Dich­ter, Roman­cier und Intel­lek­tu­el­ler – und er war lei­den­schaft­li­cher Fuß­ball­fan und ein mit allen Was­sern gewa­sche­ner Kicker. Für ein Fuß­ball­spiel ver­schob der Ver­äch­ter von Mas­sen­kul­tur und Kapi­ta­lis­mus sogar Dreh­ar­bei­ten. »Nie lädt man mich ein, einen Vor­trag über Fuß­ball zu hal­ten, obwohl ich dafür doch bes­tens gewapp­net bin. Sport­ler sind nicht sehr gebil­det und die Gebil­de­ten sind nicht sehr sport­lich. Aber ich bin eine Aus­nah­me.«

Diet­rich Harth: »Poli­tik und Poe­sie im Alten Brü­cken­tor«. Zum 91. Jah­res­tag der Hei­del­ber­ger NS-Bücher­­ver­­­b­ren­­nung

Haus Cajeth Has­pel­gas­se 12, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

Frei­tag, 17. Mai 2024, 19 Uhr Muse­um Haus Cajeth Poli­tik und Poe­sie im Alten Brü­cken­tor Diet­rich Harth erin­nert an Gert Kalows Ver­such über Hit­ler als »gesamt­deut­sches Trau­ma« Gert Kalow (1921–1991) Im Som­mer 1947 ging Gert Kalow (1921–1991) aus fran­zö­si­scher Gefan­gen­schaft zum Stu­di­um nach Hei­del­berg. Im Herbst 1956 zog er in die Woh­nung im […]

Achim Engst­ler: »Kaf­kas komi­sche Sei­ten«. Zum 100. Todes­tag

Haus Cajeth Has­pel­gas­se 12, Hei­del­berg, Ger­ma­ny

Franz Kaf­ka, des­sen Todes­tag sich am 3. Juni zum hun­derts­ten Mal jährt, hat­te recht: »Ich bin sogar als gros­ser Lacher bekannt«. Kaf­kas Lach­an­fäl­le waren legen­där. Sie stör­ten sei­ne eige­nen Lesun­gen, brach­ten ihn bei sei­nem Beam­ten­job in die Bre­douil­le, und selbst beim Pes­sach­fest mit der Fami­lie wur­de er von Lach­krämp­fen geschüt­telt. Den­noch domi­nier­ten bis­her Les­ar­ten, die mit Kaf­ka u.a. eine lebens­feind­li­che Phi­lo­so­phie zu illus­trie­ren such­ten. Dage­gen ist nichts zu sagen, jede Zeit hat ihren Kaf­ka. Nur hat kei­ne den gan­zen. Kaf­ka bleibt Kaf­ka, ein ruhe­lo­ser, zwang­haft schei­tern­der Mensch, ein Schrift­stel­ler, zu des­sen Kos­mos Fol­ter- und Sui­zid­phan­ta­sien gehö­ren, Para­beln unend­li­cher Suche und Maschi­nen, die durch Schrift töten.