Haben Sie ein »Lebensbuch«?
Haben Sie ein »Lebensbuch« oder gar mehrere »Lebensbücher«, die Ihnen über Jahre hinweg Begleiter waren und besonders ans Herz gewachsen sind? Wir haben unser Publikum gefragt.
Haben Sie ein »Lebensbuch« oder gar mehrere »Lebensbücher«, die Ihnen über Jahre hinweg Begleiter waren und besonders ans Herz gewachsen sind? Wir haben unser Publikum gefragt.
Beim 5. Salon littéraire diskutierten die Romanistinnen Cora Alexandra Rok und Barbara Scheiner, der Germanist Jens Krumeich sowie von Peter Staengle vom Freundeskreis Literaturhaus Heidelberg Bücher von Mathias Enard, Emmanuelle Fournier-Lorentz, Antoine Volodine und Éric Vuillard.
Zu ausgewählten Hörbeispielen berichtete Klaus Sander dem faszinierten Publikum vom Entstehen seiner CD-Produktionen: der Zusammenarbeit mit Peter Kurzeck etwa oder mit Herta Müller (noch vor dem Nobelpreis) oder auch etlichen Naturwissenschaftlern, denen bei aller Unterschiedlichkeit gemein ist, erzählen zu können und durch ihr Erzählen die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen - wie Sander selbst es vermag.
Nirgends kann man den Grad der Cultur einer Stadt und überhaupt den Geist ihres herrschenden Geschmacks schneller und doch zugleich richtiger kennenlernen, als – in den Lesebibliotheken. Höre was ich darin fand […]: »Wir wünschen ein Paar gute Bücher zu haben« – Hier steht die Sammlung zu Befehl – »Etwa von Wieland« – Ich zweifle [...]
Die Sonderpublikation beinhaltet u.a. eine Übersicht der Publikationen und Übersetzungen von Klaus-Jürgen Liedtke, ausgewählte zweisprachig abgedruckte Gedichte, die Laudatio des Translationswissenschaftlers und Publizisten Prof. Dr. Andreas F. Kelletat sowie die Transkription des Gesprächs, das Sabine Baumann mit dem Preisträger führte.
Marianne von Willemer und Goethe hatten sich am 26. September 1815, als beide Heidelberg besuchten, zum letzten Mal gesehen. Die Steintafel im Stückgarten des Heidelberger Schlosses, die zum 150. Geburtstag Goethes am 28. August 1899 enthüllt wurde, trägt als Inschrift drei Gedichtstrophen und endet mit den Worten »Diese Verse schrieb Marianne von Willemer / In Erinnerung an ihre letzte Begegnung mit / Goethe in den Herbsttagen des Jahres 1815«. (...)
Video der Verleihung des Übersetzerpreises Ginkgo-Biloba für Lyrik an Klaus-Jürgen Liedtke am 29. September 2022 in der Stadtbücherei Heidelberg.
Er verehrte Mozart und adoptierte dessen Amadeus, doch Ordnung sollte schon sein, zumal bei einem preußischen Kammergerichtsrat. Also kein »A.«, sondern »W.« auf dem Grabstein für Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann, der am 25. Juni vor zweihundert Jahren in Berlin starb. E.T.A. Hoffmann war – die Inschrift deutet es an – ein künstlerisches Multitalent und nicht [...]
Die Sonderpublikation beinhaltet u.a. eine Übersicht der Publikationen und Übersetzungen von Heike Flemming sowie die Laudatio der Literaturkritikerin Beate Tröger.
Mit Nikolaus Lenau, geboren als Franz Nikolaus Niembsch am 13. August 1802 in Csatád bei Temesvar, der als Schriftsteller sich das Adelsprädikat seines Großvaters »Edler von Strehlenau« adoptierte, schmückt sich das literarische Heidelberg. In der Bewerbung um den Titel »City of Literature« wird er charakterisiert als »einer der literarischen Hauptvertreter des Vormärz, dessen Naturlyrik zwischen Melancholie und politischen Freiheitsappellen oszillierte.« Seit 1902 ziert das Haus Hauptstraße 146 eine Gedenktafel: »Zur Erinnerung an Nikolaus Lenau, der in diesem Hause 1831 und 1832 wohnte, errichtet an seinem hundertsten Geburtstag, dem 13. August 1902, von der Stadt Heidelberg.« 1906 wurde in der Weststadt eine Straße nach ihm benannt. (...)