2026-08-24T00:00:00+02:00

Rolf-Bern­hard Essig: »Schlim­me Fin­ger«. Eine Kri­mi­nal­ge­schich­te der Küns­te von Vil­lon bis Bel­trac­chi

Haus Cajeth Has­pel­gas­se 12, Hei­del­berg

Wer hät­te es gedacht: Die­sel­ben Fin­ger, die wun­der­vol­le Kunst­wer­ke schu­fen, setz­ten eben­so geschickt Pis­to­le, Schwert oder Gift ein. Das Schö­ne und das Grau­sa­me, sie tra­fen nicht sel­ten in der Geschich­te der Küns­te zusam­men. Der Bild­hau­er Veit Stoß fälsch­te Urkun­den. Car­lo Gesu­al­do, der Schöp­fer from­mer Motet­ten, schlach­te­te sei­ne Frau und ihren Gelieb­ten ab. Karl May saß über acht Jah­re im Gefäng­nis wegen Amts­an­ma­ßung, Betrugs und Dieb­stahls. Und der Zeich­ner Arno Fun­ke ali­as Dago­bert ent­warf kunst­vol­le Über­ga­be­ap­pa­ra­te für erpress­tes Geld. Davon erzäh­len in ihrem Buch »Schlim­me Fin­ger« die Bam­ber­ger Autoren Gud­run Schu­ry und Rolf-Bern­hard Essig span­nend wie in einem Kri­mi­nal­ro­man.

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