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Diens­tag, 21. April 2026, 19 Uhr
Muse­um Haus Cajeth

Céci­le Oumha­ni: »Denn Tiger fres­sen kei­ne Ster­ne«
Die Autorin im Gespräch mit der Über­set­ze­rin Regi­na Keil-Saga­­we

In einem Hotel am Ende der Welt geben zwei Frau­en, eine Fran­zö­sin und eine Afgha­nin, ihre Stär­ke und ihre Zer­brech­lich­keit preis. Ein ver­pass­ter Anschluss­flug am Flug­ha­fen von Bah­rain bringt die Rei­se der Ich-Erzäh­­le­rin nach Indi­en, das Land, in dem ihr Vater auf­ge­wach­sen ist, durch­ein­an­der. Sie ist gezwun­gen, in einem Hotel zu über­nach­ten, wo sie die Afgha­nin Mina ken­nen lernt, die nach Kabul reist, um noch ein­mal ihren Vater zu sehen. Die Erzäh­le­rin wird von Minas Berich­ten über Indi­en, Afgha­ni­stan, den Krieg und die Flucht über gefähr­li­che Berg­stra­ßen bis hin nach Ber­lin, wo sie sich durch­set­zen muss, in den Bann gezo­gen. Uner­war­te­te Reso­nan­zen brin­gen die bei­den Frau­en ein­an­der näher.
Unter der sen­si­blen und poe­ti­schen Feder von Céci­le Oumha­ni zeich­nen sich die Wege des Exils und das Wun­der einer Begeg­nung ab. Ein genau­er Blick auf die Gemein­sam­kei­ten der Mensch­heit.

»Ein zau­ber­haf­ter klei­ner Roman mit einer uni­ver­sel­len Bot­schaft«, urteilt Ste­pha­nie von Oppen in Deutsch­land­funk Kul­tur.

Céci­le Oumha­ni, 1952 in Namur in Bel­gi­en gebo­ren, hat als pro­mo­vier­te Anglis­tin lan­ge an einer Uni­ver­si­tät in Paris unter­rich­tet. Für ihre lite­ra­ri­schen und essay­is­ti­schen Publi­ka­tio­nen erhielt sie zahl­rei­che Lite­ra­tur­prei­se.

Regi­na Keil-Saga­­we, in Hei­del­berg leben­de Lite­ra­tur­über­set­ze­rin mit Schwer­punkt Maghreb. Zahl­rei­che Wer­ke u.a. von Habib Ten­gour, Boua­lem San­sal, Moham­med Dib und Yas­mi­na Kha­dra lie­gen in ihrer Über­set­zung auf Deutsch vor.

Zum Buch
Céci­le Oumha­ni: Denn Tiger fres­sen kei­ne Ster­ne. Roman. Aus dem Fran­zö­si­schen von Regi­na Keil-Saga­­we. Tübin­gen: Schi­ler & Mücke, 2025. 152 Sei­ten. 18 Euro.
Aus­ge­zeich­net mit dem euro­päi­schen Lite­ra­tur­preis der Fran­ko­pho­nie Vir­gi­le.

wann & wo

Diens­tag, 21. April 2026, 19 Uhr
Muse­um Haus Cajeth
Has­pel­gas­se 12
69117 Hei­del­berg

Ein­tritt: 8 Euro, ermä­ßigt 5 Euro

In Koope­ra­ti­on mit der Welt­le­se­büh­ne e.V. und mit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.

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