2026-08-22T00:00:00+02:00

Achim Engst­ler: Der Pes­si­mist als Humo­rist. Scho­pen­hau­er und sei­ne lite­ra­ri­schen Erben

Plus­punkt Im Neu­en­hei­mer Feld 130.2, Hei­del­berg

Opti­mis­mus und Gott­ver­trau­en beru­hi­gen das Gemüt, gro­ße Lite­ra­tur beför­dern sie sel­ten. Wenn alles zum Bes­ten steht, gibt es kei­nen Anlaß zur Gestal­tung. Wird das mensch­li­che Leben hin­ge­gen als sinn­los emp­fun­den, bedarf es, um durch­zu­hal­ten, der Distan­zie­rung: zum Bei­spiel einer Per­spek­ti­ve, aus der das Absur­de lächer­lich erscheint. Die Pos­se, die gele­sen wer­den kann, ist leich­ter zu ertra­gen als die, die gelebt wer­den muß. Ins­be­son­de­re Arthur Scho­pen­hau­er hat eine Viel­zahl bedeu­ten­der Autoren in die­sem Sin­ne inspi­riert.

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