2026-08-24T00:00:00+02:00

Jonas Lüscher: »Kraft«

Haus Cajeth Has­pel­gas­se 12, Hei­del­berg

Richard Kraft, Rhe­to­rik­pro­fes­sor in Tübin­gen, wird von einem Weg­ge­fähr­ten aus Stu­di­en­zei­ten ins Sili­con Val­ley ein­ge­la­den, um dort einen Vor­trag zu hal­ten, der die Fra­ge beant­wor­ten soll, war­um alles, was ist, gut ist und wir es den­noch bes­ser machen kön­nen. Aus­ge­lobt sind eine Mil­li­on Dol­lar – die meint Kraft gebrau­chen zu kön­nen, denn er will sei­ne der­zei­ti­ge Ehe been­den und hat vier Kin­der finan­zi­ell zu ver­sor­gen. Das Buch erzählt die weni­gen Tage Krafts im Sili­con Val­ley und des­sen nicht gera­de erfolg­rei­chen Ver­su­che, die­sen Vor­trag zu erstel­len. Dabei wer­den uns Krafts Gedan­ken­gän­ge und Ver­gan­gen­heit prä­sen­tiert: Ein »zer­ris­se­ner« Mensch erscheint da, ein Anhän­ger »alt­eu­ro­päi­scher« Ideen, der den bedin­gungs­lo­sen Fort­schritts­op­ti­mis­mus kali­for­ni­scher Entre­pre­neurs meint ver­tre­ten zu müs­sen.

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