
Ein postexistentialistischer Bohémien: Daniel Dubbe
5. November, 19:00 – 21:00
Donnerstag, 5. November 2026, 19 Uhr
Museum Haus Cajeth
Ein postexistentialistischer Bohémien
Der Hamburger Schriftsteller Daniel Dubbe

Foto: Melina Savvidou
Der Schriftsteller Daniel Dubbe stellt im Gespräch mit Alexandra Beilharz Facetten seines Gesamtwerks vor. Dazu gehören seine Hamburg-Tetralogie, deren erster Band »Jungfernstieg oder die Schüchternheit« zusammen mit Siegfried Lenz, Nossack, Arno Schmidt und Heinz Strunk unter die dreißig besten Romane mit Hamburg-Bezug gewählt wurde. Er schildert darin die Zeiten der 1960er bis 2010er Jahre und porträtiert in Form eines humorvollen Bildungsromans Wegbegleiter und Jugendfreunde wie Kiev Stingl.
Seine Reisereportagen führten in entlegene Ecken der Welt, ebenso sein Krimi »Tropenfieber«, der auf Madagaskar spielt. Neben Auszügen aus seinem belletristischen Werk und Gedichten, liest er aus seiner Biographie über Hans Erich Nossack und berichtet – als bekennender Frankophiler – von gemeinsamen Lesungen und Lesereisen mit Schriftstellern wie Michel Houellebecq, Frédéric Beigbeder oder Philipp Djian.
Daniel Dubbe hat Romane, Reportagen, Lyrik und Essays geschrieben. Er wurde mit einer Arbeit über Henri Michaux promoviert, hat einen Interviewband mit Thorwald Proll zur Vorgeschichte der RAF veröffentlicht und war als Drehbuchautor (»Kanakerbraut«) tätig. 2020 erschien »Außerhalb. Das Leben und Schreiben des Hans Erich Nossack«. Dubbe lebt in Hamburg.
Alexandra Beilharz gründete 2023 in Heidelberg den Flur Verlag. Sie hat Daniel Dubbes Gedichte veröffentlicht und plant eine Neuausgabe seiner Nossack-Biographie.
wann & wo
Donnerstag, 5. November 2026, 19 Uhr
Museum Haus Cajeth
Haspelgasse 12
69117 Heidelberg
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro
Mit Unterstützung von Hassbecker’s Galerie & Buchhandlung und der Gesellschaft der Freunde des Museums Haus Cajeth e.V.




