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SUMMARY:Uwe Neumahr: »Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940«
DESCRIPTION:Frei­tag\, 16. Okto­ber 2026\, 17:30 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nUwe Neu­mahr stellt vor: »Die Buch­hand­lung der Exi­lan­ten. Paris 1940«\nSie sind lite­ra­ri­sche Legen­den. Adri­en­ne Mon­nier und Syl­via Beach haben mit ihren benach­bar­ten Buch­hand­lun­gen über Jahr­zehn­te das lite­ra­ri­sche Paris geprägt. In den wil­den Zwan­zi­ger­jah­ren sind »Shake­speare and Com­pa­ny« und »Das Haus der Bücher­freun­de« Anlauf­stel­len für Schrift­stel­ler\, Intel­lek­tu­el­le und Künst­ler. Hier trifft sich die Avant­gar­de\, von James Joy­ce und Ernest Heming­way über Pablo Picas­so bis zu Jean-Paul Sart­re und Simo­ne de Beau­voir. Doch 1940\, mit dem Ein­fall der Deut­schen in Frank­reich im Mai 1940\, ändert sich auch für sie alles. Aus der lite­ra­ri­schen Oase im Her­zen der Stadt wird ein Zufluchts­ort für deutsch-jüdi­sche Exi­lan­ten und ein Ort des Wider­stands. Wäh­rend die ame­ri­ka­nisch-jüdi­sche Schrift­stel­le­rin Ger­tru­de Stein sich dem neu­en Regime in Vichy anschmiegt\, set­zen Adri­en­ne Mon­nier und Syl­via Beach alles dar­an\, ihre Freun­de Wal­ter Ben­ja­min\, Gisè­le Freund\, Sieg­fried Kra­cau­er und man­che ande­re zu ret­ten. Bis Syl­via Beach selbst von der Gesta­po abge­holt und in ein Inter­nie­rungs­la­ger gebracht wird. \nAuf der Grund­la­ge von Archiv­stu­di­en schil­dert Uwe Neu­mahr erst­mals die­ses dra­ma­ti­sche Kapi­tel aus dem besetz­ten Paris. Es ist eine Geschich­te von gro­ßer Lite­ra­tur und ihrer Ent­ste­hung\, von Ver­fol­gung\, Gewalt und Mensch­lich­keit und von der Lie­be zwei­er ganz und gar unge­wöhn­li­cher Frau­en. \nUwe Neu­mahr ist pro­mo­vier­ter Roma­nist und Ger­ma­nist. Er arbei­tet als Lite­ra­tur­agent und frei­er Autor und ist mit Sach­bü­chern u. a. zur ita­lie­ni­schen Renais­sance und zum spa­ni­schen Gol­de­nen Zeit­al­ter her­vor­ge­tre­ten. Sein Best­sel­ler »Das Schloss der Schrift­stel­ler. Tref­fen am Abgrund. Nürn­berg ’46« wur­de in sechs Spra­chen über­setzt. \nZum Buch\nUwe Neu­mahr: Die Buch­hand­lung der Exi­lan­ten. Paris 1940: Zuflucht und Wider­stand. Mün­chen: C. H. Beck\, 2026. 320 Sei­ten. 26 Euro. ISBN 978–3‑406–84494‑2. \nwann & wo\nFrei­tag\, 16. Okto­ber 2026\, 17:30 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro. \nIm Rah­men der Fran­zö­si­schen Woche Hei­del­berg. Mit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Übersetzerpreis Ginkgo-Biloba für Lyrik 2026 an Andreas Tretner
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 22. Okto­ber 2026\, 19 Uhr\nStadt­bü­che­rei Hei­del­berg\, Hil­de-Domin-Saal\nÜber­set­zer­preis Gink­go-Bilo­ba für Lyrik 2026 an Andre­as Tret­ner\nFoto: © pri­vat \nDer in Ber­lin leben­de Über­set­zer\, Kri­ti­ker und Her­aus­ge­ber Andre­as Tret­ner wird für sei­ne zwei­spra­chi­ge Edi­ti­on der Wer­ke des bul­ga­ri­schen Autors Alek­san­dăr Vutim­ski mit dem dies­jäh­ri­gen ›Über­set­zer­preis Gink­go-Bilo­ba für Lyrik‹ aus­ge­zeich­net. \nAndre­as Tret­ner wur­de an der Uni­ver­si­tät Leip­zig zum Über­set­zer aus­ge­bil­det. Ab 1981 arbei­te­te er zunächst als Fach­über­set­zer in Jena\, dann als Lek­tor im Leip­zi­ger Reclam Ver­lag. Vor gut drei Jahr­zehn­ten wech­sel­te er ins frei­be­ruf­li­che Lite­ra­tur­über­set­zen. Heu­te zählt er zu den pro­fi­lier­tes­ten Ver­mitt­lern schwie­rigs­ter rus­si­scher\, bul­ga­ri­scher und tsche­chi­scher (Prosa-)Texte. Mit der zwei­spra­chi­gen Edi­ti­on »Gedich­te vom blau­en Jun­gen«\, die dem Werk Alek­san­dăr Vutimskis (1919–1943) gewid­met ist\, erschließt Andre­as Tret­ner erst­mals umfas­send – auch für Bul­ga­ri­en! – einen Ver­tre­ter der frü­hen bul­ga­ri­schen Moder­ne. Tret­ners Über­set­zung und sein aus auf­wen­di­gen Recher­chen ent­stan­de­ner fas­zi­nie­ren­der werk­bio­gra­phi­scher Begleit­es­say bewe­gen uns Leser\, Alek­san­dăr Vutim­ski\, der wäh­rend sei­nes kur­zen Lebens kein ein­zi­ges eige­nes Buch ver­öf­fent­li­chen konn­te\, als her­aus­ra­gen­de Gestalt der euro­päi­schen Avant­gar­de wahr­zu­neh­men. \nPreis­ver­lei­hung am 22. Okto­ber 2026\nDie fest­li­che Ver­lei­hung unter der Schirm­herr­schaft von Ober­bür­ger­meis­ter Prof. Dr. Eck­art Würz­ner ist am Don­ners­tag\, dem 22. Okto­ber 2026\, 19 Uhr\, im Hil­de-Domin-Saal der Stadt­bü­che­rei Hei­del­berg. Die Lau­da­tio hält Prof. Dr. Urs Heft­rich (Uni­ver­si­tät Hei­del­berg). \nAndre­as Tret­ner\nAndre­as Tret­ner\, gebo­ren 1959 in Gera. 1981 Abschluß des Stu­di­ums an der Uni­ver­si­tät Leip­zig als Diplom-Über­set­zer für Rus­sisch und Bul­ga­risch. 1981–1985 Fach­über­set­zer in Jena. 1988–1991 Lek­tor für sla­vi­sche Lite­ra­tu­ren im Leip­zi­ger Reclam-Ver­lag. Seit 1985 ist Tret­ner als lite­ra­ri­scher Über­set­zer tätig (frei­be­ruf­lich seit 1991). 2009 ›Trans­la­tor in Resi­dence‹ am Euro­päi­schen Über­set­zer­kol­le­gi­um Strae­len\, an den Uni­ver­si­tä­ten Tübin­gen (2010 und 2012) und Basel (2015); 2020/21 August Wil­helm von Schle­gel-Gast­pro­fes­sor für Poe­tik der Über­set­zung an der FU Ber­lin. Andre­as Tret­ner ist Mit­glied im Ver­band deutsch­spra­chi­ger Über­set­zer lite­ra­ri­scher und wis­sen­schaft­li­cher Wer­ke und Mit­grün­der des PEN Ber­lin. Als Über­set­zer erhielt er u.a. fol­gen­de Aus­zeich­nun­gen: 1998 För­der­preis zum Leip­zi­ger Buch­preis für euro­päi­sche Ver­stän­di­gung\, 2001 Paul-Celan-Preis des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds\, 2011 und 2020: Inter­na­tio­na­ler Lite­ra­tur­preis Haus der Kul­tu­ren der Welt\, 2021 Jane-Scat­c­herd-Preis der Ledig-Rowohlt-Stif­tung\, 2023 Johann-Hein­rich-Voß-Preis der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung\, 2025 Pero­to-Preis des bul­ga­ri­schen Kul­tur­mi­nis­te­ri­ums. \nGedicht-Über­set­zun­gen (Aus­wahl)\nDaniil Charms: Selt­sa­me Sei­ten. Aus­ge­wähl­te Gedich­te und Geschich­ten für Kin­der. Zus. mit Alex­an­der Nitz­berg. Ber­lin: Bloomsbu­ry\, 2009.\nPejo Jawo­row: Den Schat­ten der Wol­ken nach. Lever­ku­sen: C. Wei­her­mül­ler\, 1999. Zus. mit ande­ren.\nFedia Fil­ko­va: Nacht­gras. Gedich­te. Aus­ge­wählt und aus dem Bul­ga­ri­schen über­tra­gen von Andre­as Tret­ner. Klagenfurt/Celovec: Dra­va\, 2013.\nAlek­san­dăr Vutim­ski: Gedich­te vom blau­en Jun­gen. Lyrik und Pro­sa. Bul­ga­risch / deutsch. Hrsg. und über­setzt von Andre­as Tret­ner. Wup­per­tal: Arco\, 2025.\nMari­na Zweta­je­wa: Gedich­te. Ber­lin: Suhr­kamp\, vor­aus. 2027). Zus. mit ande­ren.\nGedicht-Über­set­zun­gen für den all­jähr­li­chen Kin­der-Lite­ra­tur­ka­len­der\, u.a. von Daniil Charms\, Ossip Man­del­s­tam\, Pavel Šrut\, Radek Malý\, Vasyl’ Holoborod’ko.\nIn Zeit­schrif­ten (u.a. Ostra-Gehe­ge [Dres­den]) Lyrik von Geor­gi Boris­sow\, Dmi­t­ri Oser­ski und Tania Ska­ryn­ki­na. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 22. Okto­ber 2026\, 19 Uhr\nStadt­bü­che­rei Hei­del­berg\, Hil­de-Domin-Saal\nPost­stra­ße 15\n69115 Hei­del­berg \nEin­tritt: frei \nDer ›Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg e.V.‹ dankt
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