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SUMMARY:Cécile Wajsbrot liest aus »Offener Himmel«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 11. Juni 2026\, 19 Uhr\nHaus Cajeth\nCéci­le Wajs­brot liest aus »Offe­ner Him­mel«.\nVor­stel­lung des Romans im Gespräch mit den Über­set­zern\n \nIm Mai 1961 stürzt in der alge­ri­schen Wüs­te ein Flug­zeug ab. Nie­mand über­lebt. Die Erzäh­le­rin erin­nert sich an eine Freun­din ihrer Eltern\, die sie als Kind ken­nen­ge­lernt hat­te\, von der sie aber nur noch ein altes Foto hat\, und die manch­mal bei ihnen zu Hau­se auf­tauch­te\, bevor sie für län­ge­re Zeit in die Fer­ne ging. Jedes Mal\, wenn sie zurück­kehr­te\, brach­te sie einen Hauch von Aben­teu­er in das Leben des Kin­des. Eines Tages kam die Frau\, die Ste­war­dess auf jenem Flug war\, nicht mehr zurück.\nIhr Schick­sal beschäf­tigt die Erzäh­le­rin seit Jah­ren wie eine nie ver­heil­te Wun­de. Sie war ihre Paten­tan­te\, ihre »Rei­se­fee«. Doch bei jedem Ver­such\, sich die­sem Geheim­nis zu nähern\, hat sie das Gefühl\, einen ver­bo­te­nen Bereich zu betre­ten. Ihre Ermitt­lun­gen füh­ren die Erzäh­le­rin zu der Annah­me\, dass der Absturz des Air-France-Flug­zeugs viel­leicht kein Unfall war. Hat­te er poli­ti­sche Grün­de ? \nWie häu­fig in Céci­le Wajs­brots Büchern kom­men­tie­ren ver­schie­de­ne Stim­men die Haupt­ge­schich­te: zum Wunsch der Men­schen seit Ika­rus\, zu flie­gen\, zu ihrer Vor­lie­be für den Him­mel und die Vögel\, die ihn bevöl­kern\, zu Film­ka­ta­stro­phen\, zum Absturz und zum Über­gang in die ande­re Welt.\nEine zau­ber­haf­te lite­ra­ri­sche Ergrün­dung eines der vie­len Geheim­nis­se des mensch­lichen Schick­sals. \n  \n© pri­vat \nCéci­le Wajs­brot\, 1954 in Paris gebo­ren\, schreibt Roma­ne — manch­mal auch Essays und Hör­spie­le. Sie über­setzt aus dem Eng­li­schen (u. a. Vir­gi­nia Woolf) und aus dem Deut­schen (u. a. Mar­cel Bey­er\, Peter Kurz­eck). Sie lebt abwech­selnd in Paris und in Ber­lin.\n2007 war sie Gast des Ber­li­ner Künst­ler­pro­gramms des DAAD. Seit 2017 ist Sie Mit­glied der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung sowie seit 2019 der Aka­de­mie der Küns­te in Ber­lin. 2014 erhielt sie den Eugen-Helm­lé-Über­set­zer­preis\, 2016 den Prix de l›Académie de Ber­lin. 2024 erhielt sie den Grand Prix de Lit­té­ra­tu­re Hen­ri Gal und den Alek­sand­ar Tiś­ma Inter­na­tio­nal Pri­ze. Im sel­ben Jahr wur­de sie für ihren Roman »Never­mo­re« mit dem Lite­ra­tur­preis der Darm­städ­ter Jury aus­ge­zeich­net. \nHol­ger Fock und Sabi­ne Mül­ler über­set­zen seit 30 Jah­ren fran­zö­si­sche Lite­ra­tur u. a. von Patrick Deville\, Mathi­as Énard\, Alain Maban­ck­ou\, Oli­vi­er Rolin\, Moha­med Mbou­gar Sarr\, Céci­le Wajs­brot und Antoine Volo­di­ne.\nFür ihre Arbeit erhiel­ten sie vie­le Aus­zeich­nun­gen\, dar­un­ter 2011 den Eugen-Helm­lé-Über­set­zer­preis\, 2023 den Inter­na­tio­na­len Lite­ra­tur­preis des Hau­ses der Kul­tu­ren der Welt und den Paul-Celan-Preis des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds. \nZum Buch\nCéci­le Wajs­brot\, Offe­ner Him­mel. Aus dem Fran­zö­si­schen über­setzt von Hol­ger Fock und Sabi­ne Mül­ler. Göt­tin­gen\, Wall­stein Ver­lag 2026.\n181 Sei­ten\, 23 Euro. ISBN 978–3‑8353–5982‑6 \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 11. Juni 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nMit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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