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SUMMARY:Literatur & Alkohol. Verkostungen aus dem Großen Faß der Poesie
DESCRIPTION:Faschings­diens­tag\, 4. März 2025\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nLite­ra­tur & Alko­hol\nVer­kos­tun­gen aus dem Gro­ßen Faß der Poe­sie\n»Gedich­te\, die von Was­ser­trin­kern geschrie­ben wur­den\, kön­nen nicht lan­ge Gefal­len erre­gen oder über­le­ben«\, wuß­te bereits Horaz. Und Micha­el Krü­ger führt aus: »Wer schreibt\, trinkt auch. Ein Alko­hol­ne­bel liegt über der Welt­li­te­ra­tur. Es ist für man­che ein erheb­li­ches Ärger­nis\, daß die gro­ßen Wer­ke sich auch dem Alko­hol ver­dan­ken\, für ande­re ist es tröst­lich: In dem selt­sa­men Mann\, der da seit drei­ßig Jah­ren mit der Bier­fla­sche auf dem Sofa hockt\, steckt viel­leicht doch ein unsterb­li­ches Genie. Goe­thes Wein­kon­sum z. B. ist peni­bel fest­ge­hal­ten\, E. T. A. Hoff­manns Fah­ne ist bekannt\, die Tat­sa­che\, daß The Gre­at Ame­ri­can Novel von Heming­way bis Faul­k­ner eine schwim­men­de Grund­la­ge aus Whis­key hat\, wird sich her­um­ge­spro­chen haben\, und auch die gro­ße deutsch­spra­chi­ge Lite­ra­tur der Gegen­wart – von dem gro­ßen Trin­ker Joseph Roth bis zu Uwe John­son – wäre ohne Alko­hol nicht denk­bar.« \nDie Viel­le­ser Hubert Habig und Peter Staeng­le wer­den vom Schluck­ver­hal­ten der schrei­ben­den Zunft berich­ten. \nwann & wo\nFaschings­diens­tag\, 4. März 2025\, 19 Uhr\nVor­trags­saal Muse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt frei \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:»Maigret und die anderen Krimis auf meinem Nachttisch«
DESCRIPTION:27. März 2025\, 19:30 Uhr\n+Punkt.Kirche INF 130\, Im Neu­en­hei­mer Feld 130.2\n»Mai­gret und die ande­ren Kri­mis auf mei­nem Nacht­tisch«\nVor­trag von Dr. Mari­ta Röds­zus-Hecker\nLieb­ha­be­rin­nen blu­ti­ger Kri­mis wer­den Geor­ges Sime­nons Bücher gelang­weilt bei­sei­te­le­gen und Ver­fech­ter poli­tisch kor­rek­ter Lite­ra­tur in ihnen eine Unmen­ge zumu­tungs­rei­cher Ver­let­zun­gen ent­de­cken. Ande­re aber wer­den nach der Lek­tü­re von 75 Bän­den »Mai­gret«\, den gran­dio­sen Roma­nen »Sonn­tag« und »Brief an mei­nen Rich­ter« doch eher dem schwei­zer Lite­ra­tur­kri­ti­ker Fran­çois Bon­dy zustim­men. Bon­dy schrieb über »Das Wun­der Sime­non«: »Das Zwie­licht zwi­schen Schuld und Unschuld herrscht im Grun­de genom­men über der gan­zen Roman­welt Sime­nons. Neben der Fremd­heit zwi­schen den Nächs­ten erscheint das Ver­bre­chen als die noch inti­me­re Fremd­heit zwi­schen dem ein­zel­nen und sei­ner Tat… Dem Gesche­hen sel­ber haf­tet ein fata­lis­ti­scher Zug an und eben des­halb for­dert das Ver­bre­chen\, so wie Sime­non es sieht\, nicht in ers­ter Linie Süh­ne\, nicht ein­mal Gerech­tig­keit und erst recht nicht Ver­gel­tung\, son­dern vor allem Ver­tie­fung des Bewusst­seins.« \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt vom »Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg e.V.« \nwann & wo\n+Punkt.Kirche INF 130\n27. März 2025\, 19:30\nIm Neu­en­hei­mer Feld 130.2\n69120 Hei­del­berg \nEin­tritt frei
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