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SUMMARY:»In diesem Sonnenschein wohnt so viel Glück« Eine Einführung in Lew Tolstojs Roman »Krieg und Frieden«
DESCRIPTION:18. April 2024\, 19:30 Uhr\n+Punkt.Kirche INF 130\, Im Neu­en­hei­mer Feld 130.2\n»In die­sem Son­nen­schein wohnt so viel Glück«\nEine Ein­füh­rung in Lew Tol­s­to­js Roman »Krieg und Frie­den«\n\n \n\n\nVor­trag von Dr. Mari­ta R.-Hecker\n»Krieg und Frie­den« zählt zu den vier oder fünf Roma­nen\, die über den bes­ten Büchern noch­mals in einem Son­der­him­mel von Lebens­bü­chern schwe­ben. Man kann die­se Bücher leicht dar­an erken­nen\, dass man sie\, am Ende ange­langt\, sogleich noch ein­mal und dann immer wie­der lesen möch­te. Jede Lek­tü­re macht sie nur tie­fer und rei­cher. Und wenn wir sie in ver­schie­de­nen Lebens­al­tern lesen\, sagen sie uns aufs Feins­te zurück\, was wir gewor­den sind. (Andre­as Isen­schmied NZZ) \nDie Ein­füh­rung in Tol­s­to­js Roman ver­steht sich als eine Art »Him­mels«- Lei­ter für alle\, die die­sen Roman noch nicht ken­nen oder ihn vor Urzei­ten ein­mal gele­sen haben. \n  \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt vom »Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg«. \n wann & wo\n+Punkt.Kirche INF 130\n18. April 2024\, 19:30\nIm Neu­en­hei­mer Feld 130.2\n69120 Hei­del­berg \nEin­tritt frei
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SUMMARY:Thomas Hettche: »Sinkende Sterne«
DESCRIPTION:23. April 2024\, 19:30 Uhr\nStadt­bü­che­rei Hei­del­berg\nTho­mas Hett­che: »Sin­ken­de Ster­ne«\nEin ein­sa­mes Haus in den Ber­gen und eine Natur­ka­ta­stro­phe\, nach der ein Schwei­zer Kan­ton sich plötz­lich los­sagt von unse­rer Gegen­wart: Tho­mas Hett­che erzählt\, wie er nach dem Tod sei­ner Eltern in die Schweiz reist\, um das Feri­en­haus zu ver­kau­fen\, in dem er sei­ne Kind­heit ver­bracht hat. Doch was rea­lis­tisch beginnt\, wird schnell zu einer fan­tas­ti­schen\, mär­chen­haf­ten Geschich­te\, in der nichts ist\, was es zu sein scheint. Ein Berg­sturz  hat das Rho­ne­tal in einen rie­si­gen See ver­wan­delt und das Wal­lis zurück in eine mit­tel­al­ter­li­che\, bedroh­li­che Welt. Sind­bad und Odys­seus haben ihren Auf­tritt\, Sagen vom Zug der Toten See­len über die Gip­fel\, eine unheim­li­che Bischö­fin und Fra­gen nach Gen­der und Sexus\, Som­mer­ta­ge auf der Alp und eine Jugend­lie­be des Erzäh­lers. \nGran­di­os schil­dert Tho­mas Hett­ches neu­er Roman »Sin­ken­de Ster­ne« (Kiepenheuer&Witsch\, 2023. 224 Sei­ten\, 25 EURO) die alpi­ne Natur und ver­ges­se­ne Lebens­for­men ihrer Bewoh­ner\, denen in unse­rer von Iden­ti­täts­fra­gen und Umwelt­zer­stö­rung ver­un­si­cher­ten Gegen­wart neue Bedeu­tung zukommt. Im Kern aber kreist die musi­ka­li­sche Pro­sa die­ses gro­ßen Erzäh­lers um die Fra­gen\, wel­cher Trost im Erzäh­len liegt und was es in den Umbrü­chen unse­rer Zeit zu ver­tei­di­gen gilt. \nTho­mas Hett­che wur­de in einem Dorf am Ran­de des Vogels­bergs gebo­ren und lebt in Ber­lin. Sei­ne Essays und Roma­ne\, dar­un­ter »Der Fall Arbo­gast« (2001)\, »Die Lie­be der Väter« (2010)\, »Toten­berg« (2012) und »Pfau­en­in­sel« (2014) wur­den in über ein Dut­zend Spra­chen über­setzt und mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­net\, u.a. dem Pre­mio Grinz­ane Cavour\, dem Wil­helm-Raa­be-Preis\, dem Solo­thur­ner Lite­ra­tur­preis und dem Josef-Breit­bach-Preis. Sein letz­ter Roman »Herz­fa­den« (2020) stand auf der Short­list zum Deut­schen Buch­preis. \nMode­ra­ti­on: Han­ne Knick­mann \nwann & wo \n23. April 2024\, 19:30 Uhr\nStadt­bü­che­rei Hei­del­berg\nHil­de Domin-Saal\nPost­stra­ße 15\n69115 Hei­del­berg \nEin­tritt frei \nIn Koope­ra­ti­on mit der Stadt­bü­che­rei Hei­del­berg
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SUMMARY:Markus Sahr: Alice Britos Debütroman »Die Geschichte ist wie das Feuer«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 25. April 2024\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\n»Die Geschich­te ist wie das Feu­er«\nDer Über­set­zer Mar­kus Sahr\, Ali­ces Bri­tos erstaun­li­cher Debüt­ro­man »As Mul­he­res da Fon­te Nova« und die Rezep­ti­on por­tu­gie­si­scher Lite­ra­tur im deut­schen Sprach­raum\nMode­ra­ti­on: Regi­na Keil-Saga­we\nFoto: Petra Noack \nDer 25. April 2024\, 50. Jah­res­tag der Nel­ken­re­vo­lu­ti­on\, ist der idea­le Anlass\, Mar­kus Sahr\, den Über­set­zer und wich­ti­gen Ver­mitt­ler por­tu­gie­si­scher Lite­ra­tur\, nach Hei­del­berg zu holen: Er wird sei­ne in engem Aus­tausch mit der Autorin ent­stan­de­ne Über­set­zung von Ali­ce Bri­tos Debüt­ro­man »As Mul­he­res da Fon­te Nova« (pla­ne­ta 2012\, dt. »Die Frau­en von Fon­te Nova«\, Wall­stein 2024) vor­stel­len\, der sich durch eine hohe Kon­zen­tra­ti­on atmo­sphä­risch dich­ter Beschrei­bun­gen\, küh­ner Bil­der\, Idio­ma­tis­men\, Regio­na­lis­men und Idio­syn­kra­tis­men aus­zeich­net. Auch hat Sahr\, sei­ner­zeit Mit­be­grün­der der »por­tu­gie­si­schen biblio­thek« beim Leip­zi­ger Lite­ra­tur­ver­lag\, viel Span­nen­des über die Rezep­ti­on por­tu­gie­si­scher Lite­ra­tur im deut­schen Sprach­raum zu berich­ten. \nMar­kus Sahr\, *1962 in Mainz\, frei­be­ruf­li­cher Über­set­zer aus dem Por­tu­gie­si­schen und Eng­li­schen und Autor\, lebt seit 2002 in Leip­zig. Frei­er Jour­na­list im Ber­lin der Nach­wen­de­zeit\, Lehr­jah­re in Lis­sa­bon und Bris­tol als »free­lan­ce« Deutsch­leh­rer. Die ers­te Über­set­zung ist bis heu­te die wich­tigs­te\, da rich­tungs­wei­send: Yvette K. Cen­te­no\, »Im Gar­ten der Nuß­bäu­me« (Leip­zig 2004). Mit ihr begann die »por­tu­gie­si­sche biblio­thek« des Leip­zi­ger Lite­ra­tur­ver­lags. Meh­re­re Sti­pen­di­en von por­tu­gie­si­scher Sei­te. 2013 »trans­la­tor in resi­dence« im Euro­päi­schen Über­set­zer­kol­le­gi­um in Strae­len. 2020–2023 Lehr­kraft für beson­de­re Auf­ga­ben an der Johan­nes-Guten­berg-Uni­ver­si­tät Mainz am Fach­be­reich Por­tu­gie­sisch in Ger­mers­heim. \nRegi­na Keil-Saga­we hat in Bonn und Paris Roma­nis­tik und Ger­ma­nis­tik stu­diert. Seit 1984 lebt sie in Hei­del­berg\, von wo aus sie als Über­set­ze­rin wie als Kul­tur­jour­na­lis­tin\, Dozen­tin und Mode­ra­to­rin Impul­se für den Dia­log mit dem Maghreb und sei­nen Lite­ra­tu­ren setzt. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 25. April 2024\, 19 Uhr\nVor­trags­saal Muse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nIn Koope­ra­ti­on mit der Welt­le­se­büh­ne e.V. Geför­dert vom Deut­schen Über­set­zer­fonds. Mit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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