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SUMMARY:Anthony Powell »Ein Tanz zur Musik der Zeit« – Lesung und Gespräch
DESCRIPTION:11. Juli 2019\, 19:30 Uhr\nStadt­bü­che­rei Hei­del­berg\nAntho­ny Powell »Ein Tanz zur Musik der Zeit« – Lesung und Gespräch\nDer zwölf­bän­di­ge Zyklus »Ein Tanz zur Musik der Zeit« – auf­grund sei­ner inhalt­li­chen wie for­ma­len Gestal­tung immer wie­der mit Mar­cel Prousts »Auf der Suche nach der ver­lo­re­nen Zeit« ver­gli­chen – ist das Haupt­werk des bri­ti­schen Schrift­stel­lers Antho­ny Powell (1905–2000) und gehört zu den bedeu­tends­ten Roman­wer­ken des 20. Jahr­hun­derts. Mit typisch bri­ti­schem Humor und Under­state­ment zeich­net der auto­bio­gra­phisch getön­te Zyklus ein facet­ten­rei­ches Bild der eng­li­schen Upper­class vom Ende des Ers­ten Welt­kriegs bis in die spä­ten sech­zi­ger Jah­re. Hoch geschätzt von sei­nen Alters­ge­nos­sen und Freun­den Eve­lyn Waugh\, Gra­ham Gree­ne und Geor­ge Orwell\, gilt Powell nach all­ge­mei­nem Kri­tiker­ur­teil im angel­säch­si­schen Kul­tur­be­reich als ein schrift­stel­le­ri­scher Rie­se\, der ganz selbst­ver­ständ­lich neben Jane Aus­ten oder Charles Dickens gestellt wird. \nDer bekann­te Münch­ner Schau­spie­ler Tho­mas Loibl liest Tex­te aus der zwölf­bän­di­gen Werk­aus­ga­be\, die in der Über­set­zung von Heinz Feld­mann seit 2018 kom­plett vor­liegt.\nGast: Lite­ra­tur­über­set­zer Heinz Feld­mann\, Ber­lin\nMode­ra­ti­on: Dr. Theo Lang­heid\, Antho­ny Powell Gesell­schaft\, Köln \nwann & wo\n11. Juli 2019\, 19:30 Uhr\nStadt­bü­che­rei Hei­del­berg\, Hil­de-Domin-Saal\nPost­stra­ße 15\n69115 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt von der Brou­gier-Seis­ser-Cle­ve-Wer­hahn-Stif­tung Mün­chen\, der Antho­ny Powell Gesell­schaft Köln\, dem Elfen­bein­ver­lag Ber­lin und der Welt­le­se­büh­ne
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SUMMARY:Matthias Weichelt: Peter Huchel und die Zeitschrift »Sinn und Form«
DESCRIPTION:25. Juli 2019\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nMat­thi­as Wei­chelt: Peter Huchel und die Zeit­schrift »Sinn und Form«\nWolf Bier­mann lern­te von Peter Huchel (1903–1981) das »Schwei­gen zwi­schen den Wor­ten« und wid­me­te ihm mit »Ermu­ti­gung« sein berühm­tes­tes Lied. Joseph Brod­sky erkann­te an sei­nem Gesicht\, daß er einen wirk­li­chen Dich­ter vor sich hat­te. Und Mar­cel Reich-Rani­cki zähl­te ihn zu den ganz gro­ßen Lyri­kern des 20. Jahr­hun­derts: Peter Huchels Erschei­nung hin­ter­ließ Ein­druck bei denen\, die ihm begeg­ne­ten\, die Wir­kung sei­ner Ver­se auf Leser und Autoren ist unge­bro­chen. \nDaß sie nichts von ihrer Kraft ver­lo­ren haben\, ver­dankt sich Huchels Treue zu sei­nen Anfän­gen\, zu Mensch\, Natur und Land­schaft sei­ner mär­ki­schen Hei­mat. Dort wächst er auf dem Guts­hof der Groß­el­tern auf\, dort­hin kehrt er nach Jah­ren in Paris\, Wien und Ber­lin\, nach Krieg und Gefan­gen­schaft zurück und begrün­det als Chef­re­dak­teur den legen­dä­ren Ruf der Zeit­schrift »Sinn und Form«\, des »gehei­men Jour­nals der Nati­on« (Wal­ter Jens). Und dort wird er nach sei­ner Abset­zung und Iso­lie­rung zum wider­stän­di­gen Ein­zel­gän­ger\, zum Mythos. \nDr. Mat­thi­as Wei­chelt\, seit fünf Jah­ren Chef­re­dak­teur von »Sinn und Form«\, stellt sei­ne Biographie über Peter Huchel vor (Deut­scher Kunst­ver­lag\, Ber­lin 2018) und berich­tet über die heu­ti­ge Redak­ti­ons­ar­beit der zwei­mo­nat­lich erschei­nen­den Lite­ra­tur­zeit­schrift\, die den Bruch von 1989 über­leb­te\, weil sie »sich nicht ›neu erfand‹\, son­dern mit ihrer his­to­ri­schen Erfah­rung wucher­te« (Gus­tav Seibt in der SZ). \nwann & wo\n25. Juli 2019\, 19 Uhr\nVor­trags­saal Muse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 5 Euro\, ermä­ßigt 3 Euro \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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