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SUMMARY:Christian Bommarius: »1949: Das lange deutsche Jahr. Eine lebendige Geschichte der Nachkriegszeit«
DESCRIPTION:17. Janu­ar 2019\, 19:30 Uhr\n+Punkt.Kirche INF 130\nChris­ti­an Bom­ma­ri­us: »1949: Das lan­ge deut­sche Jahr. Eine leben­di­ge Geschich­te der Nach­kriegs­zeit«\n»Chris­ti­an Bom­ma­ri­us’ gro­ßes Pan­ora­ma der Nach­kriegs­jah­re ver­stört und ist zugleich ein sti­lis­ti­scher Genuß\, von dem man nicht mehr los­kommt. Nie ist so klug\, komisch und kom­pro­miß­los über die­se Zeit geschrie­ben wor­den«\, schreibt die His­to­ri­ke­rin Prof. Dr. Kari­na Urbach (Insti­tu­te for Advan­ced Stu­dy\, Prince­ton). \n1949 ist das Jahr der dop­pel­ten Staats­grün­dung und des Beginns der zwei­ten Demo­kra­tie auf deut­schem Boden. Chris­ti­an Bom­ma­ri­us erzählt die Geschich­te des lan­gen Jah­res 1949\, das bereits 1948 ein­setzt\, als mit Wäh­rungs­re­form und Auf­trag zur Ver­fas­sungs­bil­dung die Wei­chen in Rich­tung Bun­des­re­pu­blik gestellt wur­den. Bom­ma­ri­us schil­dert zen­tra­le und mar­gi­na­le Epi­so­den aus Poli­tik\, Wirt­schaft\, Kul­tur und All­tags­le­ben. Sein Buch ist ein bun­tes Pan­op­ti­kum der frü­hen Bun­des­re­pu­blik – und birgt eine höchst aktu­el­le Bot­schaft: Demo­kra­ti­sches Den­ken und Han­deln muß immer wie­der gegen Wider­stän­de gelebt wer­den\, damals wie heu­te. Denn die zivi­le Ord­nung ist immer unwahr­schein­lich und gefähr­det. \nChris­ti­an Bom­ma­ri­us\, Jahr­gang 1958\, ist Publi­zist und Jurist. Er lebt in Ber­lin. Für sein Werk wur­de er unter ande­rem mit dem Heinrich-Mann-Preis 2018 für Essay­is­tik aus­ge­zeich­net. \nwann & wo\n17. Janu­ar 2019\, 19:30 Uhr\n+Punkt.Kirche INF 130\nIm Neu­en­hei­mer Feld 130.2\n69120 Hei­del­berg \nEin­tritt frei \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt vom »Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg« \n \n 
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SUMMARY:Helmuth Mojem und Gunilla Eschenbach: »Der Briefwechsel Friedrich Gundolf / Elisabeth Salomon (1914-1931)«
DESCRIPTION:31. Janu­ar 2019\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHel­muth Mojem und Gunil­la Eschen­bach: »Der Brief­wech­sel Fried­rich Gun­dolf / Eli­sa­beth Salo­mon (1914–1931)«\nDie Lie­bes­be­zie­hung von Ste­fan Geor­ges »Lieb­lings­jün­ger«\, dem Hei­del­ber­ger Ger­ma­nis­ten Fried­rich Gun­dolf (1880–1931)\, zu der so schö­nen wie eman­zi­pier­ten Eli­sa­beth Salo­mon (1893–1958) gilt als zen­tra­les Skan­da­lon des Geor­ge-Krei­ses. Der Brief­wech­sel der bei­den läßt nun eine anrüh­ren­de Innen­sicht ihrer Bezie­hung zu\, die sich zwi­schen Hei­del­berg\, Ber­lin\, Wien und Rom abspiel­te – vor dem Hin­ter­grund von Ers­tem Welt­krieg\, Spar­ta­kus­auf­stand\, Infla­ti­ons­zeit\, Wie­ner Psy­cho­ana­ly­se und ita­lie­ni­schem Faschis­mus. \nFried­rich Gun­dolf\, ab 1916 Pro­fes­sor in Hei­del­berg\, war zu Leb­zei­ten der pro­mi­nen­tes­te deut­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler. 1914 beginnt sein span­nungs- und wech­sel­vol­les Lie­bes­ver­hält­nis mit der pro­mo­vier­ten Natio­nal­öko­no­min und frei­en Jour­na­lis­tin Eli­sa­beth Salo­mon\, das 1926 in die Ehe mün­det.\nDie ins­ge­samt 1382 Brie­fe umfas­sen­de Kor­re­spon­denz ist ein ein­zig­ar­ti­ges his­to­ri­sches Doku­ment und bewe­gen­des bio­gra­phi­sches Zeug­nis zugleich. \nProf. Dr. Hel­muth Mojem und Dr. Gunil­la Eschen­bach sind wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ter am Deut­schen Lite­ra­tur­ar­chiv in Mar­bach und haben 2015 gemein­sam den Brief­wech­sel her­aus­ge­ge­ben. \nwann & wo\n31. Janu­ar 2019\, 19:00 Uhr\nVor­trags­saal Muse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 3 Euro \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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