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SUMMARY:Uwe Neumahr: »Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940«
DESCRIPTION:Frei­tag\, 16. Okto­ber 2026\, 17:30 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nUwe Neu­mahr stellt vor: »Die Buch­hand­lung der Exi­lan­ten. Paris 1940«\nSie sind lite­ra­ri­sche Legen­den. Adri­en­ne Mon­nier und Syl­via Beach haben mit ihren benach­bar­ten Buch­hand­lun­gen über Jahr­zehn­te das lite­ra­ri­sche Paris geprägt. In den wil­den Zwan­zi­ger­jah­ren sind »Shake­speare and Com­pa­ny« und »Das Haus der Bücher­freun­de« Anlauf­stel­len für Schrift­stel­ler\, Intel­lek­tu­el­le und Künst­ler. Hier trifft sich die Avant­gar­de\, von James Joy­ce und Ernest Heming­way über Pablo Picas­so bis zu Jean-Paul Sart­re und Simo­ne de Beau­voir. Doch 1940\, mit dem Ein­fall der Deut­schen in Frank­reich im Mai 1940\, ändert sich auch für sie alles. Aus der lite­ra­ri­schen Oase im Her­zen der Stadt wird ein Zufluchts­ort für deutsch-jüdi­sche Exi­lan­ten und ein Ort des Wider­stands. Wäh­rend die ame­ri­ka­nisch-jüdi­sche Schrift­stel­le­rin Ger­tru­de Stein sich dem neu­en Regime in Vichy anschmiegt\, set­zen Adri­en­ne Mon­nier und Syl­via Beach alles dar­an\, ihre Freun­de Wal­ter Ben­ja­min\, Gisè­le Freund\, Sieg­fried Kra­cau­er und man­che ande­re zu ret­ten. Bis Syl­via Beach selbst von der Gesta­po abge­holt und in ein Inter­nie­rungs­la­ger gebracht wird. \nAuf der Grund­la­ge von Archiv­stu­di­en schil­dert Uwe Neu­mahr erst­mals die­ses dra­ma­ti­sche Kapi­tel aus dem besetz­ten Paris. Es ist eine Geschich­te von gro­ßer Lite­ra­tur und ihrer Ent­ste­hung\, von Ver­fol­gung\, Gewalt und Mensch­lich­keit und von der Lie­be zwei­er ganz und gar unge­wöhn­li­cher Frau­en. \nUwe Neu­mahr ist pro­mo­vier­ter Roma­nist und Ger­ma­nist. Er arbei­tet als Lite­ra­tur­agent und frei­er Autor und ist mit Sach­bü­chern u. a. zur ita­lie­ni­schen Renais­sance und zum spa­ni­schen Gol­de­nen Zeit­al­ter her­vor­ge­tre­ten. Sein Best­sel­ler »Das Schloss der Schrift­stel­ler. Tref­fen am Abgrund. Nürn­berg ’46« wur­de in sechs Spra­chen über­setzt. \nZum Buch\nUwe Neu­mahr: Die Buch­hand­lung der Exi­lan­ten. Paris 1940: Zuflucht und Wider­stand. Mün­chen: C. H. Beck\, 2026. 320 Sei­ten. 26 Euro. ISBN 978–3‑406–84494‑2. \nwann & wo\nFrei­tag\, 16. Okto­ber 2026\, 17:30 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro. \nIm Rah­men der Fran­zö­si­schen Woche Hei­del­berg. Mit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Übersetzerpreis Ginkgo-Biloba für Lyrik 2026 an Andreas Tretner
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 22. Okto­ber 2026\, 19 Uhr\nStadt­bü­che­rei Hei­del­berg\, Hil­de-Domin-Saal\nÜber­set­zer­preis Gink­go-Bilo­ba für Lyrik 2026 an Andre­as Tret­ner\nFoto: © pri­vat \nDer in Ber­lin leben­de Über­set­zer\, Kri­ti­ker und Her­aus­ge­ber Andre­as Tret­ner wird für sei­ne zwei­spra­chi­ge Edi­ti­on der Wer­ke des bul­ga­ri­schen Autors Alek­san­dăr Vutim­ski mit dem dies­jäh­ri­gen ›Über­set­zer­preis Gink­go-Bilo­ba für Lyrik‹ aus­ge­zeich­net. \nAndre­as Tret­ner wur­de an der Uni­ver­si­tät Leip­zig zum Über­set­zer aus­ge­bil­det. Ab 1981 arbei­te­te er zunächst als Fach­über­set­zer in Jena\, dann als Lek­tor im Leip­zi­ger Reclam Ver­lag. Vor gut drei Jahr­zehn­ten wech­sel­te er ins frei­be­ruf­li­che Lite­ra­tur­über­set­zen. Heu­te zählt er zu den pro­fi­lier­tes­ten Ver­mitt­lern schwie­rigs­ter rus­si­scher\, bul­ga­ri­scher und tsche­chi­scher (Prosa-)Texte. Mit der zwei­spra­chi­gen Edi­ti­on »Gedich­te vom blau­en Jun­gen«\, die dem Werk Alek­san­dăr Vutimskis (1919–1943) gewid­met ist\, erschließt Andre­as Tret­ner erst­mals umfas­send – auch für Bul­ga­ri­en! – einen Ver­tre­ter der frü­hen bul­ga­ri­schen Moder­ne. Tret­ners Über­set­zung und sein aus auf­wen­di­gen Recher­chen ent­stan­de­ner fas­zi­nie­ren­der werk­bio­gra­phi­scher Begleit­es­say bewe­gen uns Leser\, Alek­san­dăr Vutim­ski\, der wäh­rend sei­nes kur­zen Lebens kein ein­zi­ges eige­nes Buch ver­öf­fent­li­chen konn­te\, als her­aus­ra­gen­de Gestalt der euro­päi­schen Avant­gar­de wahr­zu­neh­men. \nPreis­ver­lei­hung am 22. Okto­ber 2026\nDie fest­li­che Ver­lei­hung unter der Schirm­herr­schaft von Ober­bür­ger­meis­ter Prof. Dr. Eck­art Würz­ner ist am Don­ners­tag\, dem 22. Okto­ber 2026\, 19 Uhr\, im Hil­de-Domin-Saal der Stadt­bü­che­rei Hei­del­berg. Die Lau­da­tio hält Prof. Dr. Urs Heft­rich (Uni­ver­si­tät Hei­del­berg). \nAndre­as Tret­ner\nAndre­as Tret­ner\, gebo­ren 1959 in Gera. 1981 Abschluß des Stu­di­ums an der Uni­ver­si­tät Leip­zig als Diplom-Über­set­zer für Rus­sisch und Bul­ga­risch. 1981–1985 Fach­über­set­zer in Jena. 1988–1991 Lek­tor für sla­vi­sche Lite­ra­tu­ren im Leip­zi­ger Reclam-Ver­lag. Seit 1985 ist Tret­ner als lite­ra­ri­scher Über­set­zer tätig (frei­be­ruf­lich seit 1991). 2009 ›Trans­la­tor in Resi­dence‹ am Euro­päi­schen Über­set­zer­kol­le­gi­um Strae­len\, an den Uni­ver­si­tä­ten Tübin­gen (2010 und 2012) und Basel (2015); 2020/21 August Wil­helm von Schle­gel-Gast­pro­fes­sor für Poe­tik der Über­set­zung an der FU Ber­lin. Andre­as Tret­ner ist Mit­glied im Ver­band deutsch­spra­chi­ger Über­set­zer lite­ra­ri­scher und wis­sen­schaft­li­cher Wer­ke und Mit­grün­der des PEN Ber­lin. Als Über­set­zer erhielt er u.a. fol­gen­de Aus­zeich­nun­gen: 1998 För­der­preis zum Leip­zi­ger Buch­preis für euro­päi­sche Ver­stän­di­gung\, 2001 Paul-Celan-Preis des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds\, 2011 und 2020: Inter­na­tio­na­ler Lite­ra­tur­preis Haus der Kul­tu­ren der Welt\, 2021 Jane-Scat­c­herd-Preis der Ledig-Rowohlt-Stif­tung\, 2023 Johann-Hein­rich-Voß-Preis der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung\, 2025 Pero­to-Preis des bul­ga­ri­schen Kul­tur­mi­nis­te­ri­ums. \nGedicht-Über­set­zun­gen (Aus­wahl)\nDaniil Charms: Selt­sa­me Sei­ten. Aus­ge­wähl­te Gedich­te und Geschich­ten für Kin­der. Zus. mit Alex­an­der Nitz­berg. Ber­lin: Bloomsbu­ry\, 2009.\nPejo Jawo­row: Den Schat­ten der Wol­ken nach. Lever­ku­sen: C. Wei­her­mül­ler\, 1999. Zus. mit ande­ren.\nFedia Fil­ko­va: Nacht­gras. Gedich­te. Aus­ge­wählt und aus dem Bul­ga­ri­schen über­tra­gen von Andre­as Tret­ner. Klagenfurt/Celovec: Dra­va\, 2013.\nAlek­san­dăr Vutim­ski: Gedich­te vom blau­en Jun­gen. Lyrik und Pro­sa. Bul­ga­risch / deutsch. Hrsg. und über­setzt von Andre­as Tret­ner. Wup­per­tal: Arco\, 2025.\nMari­na Zweta­je­wa: Gedich­te. Ber­lin: Suhr­kamp\, vor­aus. 2027). Zus. mit ande­ren.\nGedicht-Über­set­zun­gen für den all­jähr­li­chen Kin­der-Lite­ra­tur­ka­len­der\, u.a. von Daniil Charms\, Ossip Man­del­s­tam\, Pavel Šrut\, Radek Malý\, Vasyl’ Holoborod’ko.\nIn Zeit­schrif­ten (u.a. Ostra-Gehe­ge [Dres­den]) Lyrik von Geor­gi Boris­sow\, Dmi­t­ri Oser­ski und Tania Ska­ryn­ki­na. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 22. Okto­ber 2026\, 19 Uhr\nStadt­bü­che­rei Hei­del­berg\, Hil­de-Domin-Saal\nPost­stra­ße 15\n69115 Hei­del­berg \nEin­tritt: frei \nDer ›Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg e.V.‹ dankt
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SUMMARY:Ein postexistentialistischer Bohémien: Daniel Dubbe
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 5. Novem­ber 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nEin post­exis­ten­tia­lis­ti­scher Bohé­mi­en\nDer Ham­bur­ger Schrift­stel­ler Dani­el Dub­be\n  \nFoto: Melina Sav­vi­dou \nDer Schrift­stel­ler Dani­el Dub­be stellt im Gespräch mit Alex­an­dra Beil­harz Facet­ten sei­nes Gesamt­werks vor. Dazu gehö­ren sei­ne Ham­burg-Tetra­lo­gie\, deren ers­ter Band »Jung­fern­stieg oder die Schüch­tern­heit« zusam­men mit Sieg­fried Lenz\, Nossack\, Arno Schmidt und Heinz Strunk unter die drei­ßig bes­ten Roma­ne mit Ham­burg-Bezug gewählt wur­de. Er schil­dert dar­in die Zei­ten der 1960er bis 2010er Jah­re und por­trä­tiert in Form eines humor­vol­len Bil­dungs­ro­mans Weg­be­glei­ter und Jugend­freun­de wie Kiev Stingl.\nSei­ne Rei­se­re­por­ta­gen führ­ten in ent­le­ge­ne Ecken der Welt\, eben­so sein Kri­mi »Tro­pen­fie­ber«\, der auf Mada­gas­kar spielt. Neben Aus­zü­gen aus sei­nem bel­le­tris­ti­schen Werk und Gedich­ten\, liest er aus sei­ner Biographie über Hans Erich Nossack und berich­tet – als beken­nen­der Fran­ko­phi­ler – von gemein­sa­men Lesun­gen und Lese­rei­sen mit Schrift­stel­lern wie Michel Hou­el­le­becq\, Fré­dé­ric Beigbe­der oder Phil­ipp Dji­an. \nDani­el Dub­be hat Roma­ne\, Repor­ta­gen\, Lyrik und Essays geschrie­ben. Er wur­de mit einer Arbeit über Hen­ri Mich­aux pro­mo­viert\, hat einen Inter­view­band mit Thor­wald Proll zur Vor­ge­schich­te der RAF ver­öf­fent­licht und war als Dreh­buch­au­tor (»Kana­ker­braut«) tätig. 2020 erschien »Außer­halb. Das Leben und Schrei­ben des Hans Erich Nossack«. Dub­be lebt in Ham­burg. \nAlex­an­dra Beil­harz grün­de­te 2023 in Hei­del­berg den Flur Ver­lag. Sie hat Dani­el Dub­bes Gedich­te ver­öf­fent­licht und plant eine Neu­aus­ga­be sei­ner Nossack-Biographie. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 5. Novem­ber 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nMit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:El Hor / El Ha: »Streichhölzer«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 26. Novem­ber 2026\, 19 Uhr\nAnti­qua­ri­at Hatry\nEl Hor / El Ha: »Streich­höl­zer«\nDer Her­aus­ge­ber Claus Zit­tel im Gespräch mit Tho­mas Hatry über »die Ent­tar­nung einer gran­dio­sen Schrift­stel­le­rin«.\nRezi­ta­ti­on: Vere­na Buss\n \n»Die geheim­nis­volls­te Schrift­stel­le­rin des frü­hen zwan­zigs­ten Jahr­hun­derts« titel­te die FAZ am 8. August. El Hor / El Ha – hin­ter die­sen Pseud­ony­men ver­steck­te sich eine in Ber­lin\, Wien und Prag leben­de Autorin des Expres­sio­nis­mus. Ihre Bücher erschie­nen in dem Hei­del­ber­ger Ver­lag von Her­mann Meis­ter. Lan­ge ver­öf­fent­lich­te sie unter Pseud­onym Sei­te an Sei­te mit den größ­ten Autoren ihrer Zeit – Gott­fried Benn\, Robert Musil\, Robert Wal­ser\, Ril­ke\, Max Brod oder Kaf­ka – bis sie 1923 plötz­lich ver­stumm­te. Über ihr Leben war bis­her rein gar nichts bekannt. Claus Zit­tel ist jetzt »die Ent­tar­nung einer gran­dio­sen Schrift­stel­le­rin geglückt«\, so jubel­te die FAZ. In dem von ihm her­aus­ge­ge­be­nen Band »Streich­höl­zer«\, der Pro­sa­skiz­zen\, Erzäh­lun­gen und ande­re Tex­te der gro­ßen Unbe­kann­ten ver­sam­melt\, hat er im Nach­wort alles zusam­men­ge­tra­gen\, was sich über die Autorin an Infor­ma­tio­nen fin­den ließ und ihre Iden­ti­tät ent­hüllt. Erschie­nen ist der Band im Les­ke Ver­lag\, in der Rei­he »Kome­ten«\, die außer­ge­wöhn­li­che Stim­men der lite­ra­ri­schen Avant­gar­de wie­der zugäng­lich macht. \nClaus Zit­tel wird den Band »Streich­höl­zer« und sei­ne Recher­chen zu El Hor / El Ha im Gespräch mit Tho­mas Hatry vor­stel­len – vor ein­drucks­vol­ler Kulis­se im Anti­qua­ri­at Hatry. Die Schau­spie­le­rin Vere­na Buss rezi­tiert aus­ge­wähl­te Tex­te von El Hor / El Ha. \nClaus Zit­tel ist Direk­tor des Stutt­gart Rese­arch Cent­re for Text Stu­dies und Co-Direk­tor des Labo­ra­to­rio Bem­bo an der Uni­ver­si­tät Ca’ Fos­ca­ri zu Vene­dig. Er lehrt Neue­re Deut­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Stutt­gart und an der Ca’ Fos­ca­ri und ist Autor zahl­rei­cher inter­dis­zi­pli­nä­rer Stu­di­en zu den Schnitt­stel­len von Lite­ra­tur­wis­sen­schaft\, Phi­lo­so­phie\, Kunst- und Wis­sen­schafts­ge­schich­te. \nTho­mas Hatry ist Anti­quar und Aus­stel­lungs­ma­cher in Hei­del­berg. \nVere­na Buss ist Schau­spie­le­rin und Rezi­ta­to­rin. Enga­ge­ments für zahl­rei­che TV- und Hör­spiel­pro­duk­tio­nen\, Auf­trit­te an gro­ßen deutsch­spra­chi­gen Büh­nen vom Schau­spiel­haus Zürich bis zum Tha­lia Thea­ter Ham­burg. \nZum Buch\nEl Hor / El Ha: Streich­höl­zer. Pro­sa­skiz­zen\, Erzäh­lun­gen und ande­re Tex­te.\nHrsg. von Claus Zit­tel unter Mit­ar­beit von Lea Scho­ber.\nKome­ten der Moder­ne\, Band 5.\nDüs­sel­dorf: Les­ke Ver­lag\, 2026. 368 Sei­ten. 28 Euro. ISBN 978–3‑946595–47‑2 \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 26. Novem­ber 2026\, 19 Uhr\nAnti­qua­ri­at Hatry\nHaupt­stra­ße 119\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro. \n 
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SUMMARY:Ulrike Draesner: Das Schweigen und das Schreiben
DESCRIPTION:Freitag\, 4. Dezem­ber 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nDas Schwei­gen und das Schrei­ben\nUlri­ke Draes­ner liest aus ihren Arbei­ten und spricht mit Felix Chris­ten und Alex­an­der Knopf über den Begriff und die Pra­xis des Über­set­zens\n© Mel­lie Wang \nDas Gren­zen mei­ner Spra­che bedeu­ten die Gren­zen mei­ner Welt. Witt­gen­steins Satz impli­ziert\, dass es so vie­le Wel­ten gibt wie Indi­vi­du­en\, die eine eige­ne Spra­che spre­chen. Unend­lich vie­le Spra­chen\, unend­lich vie­le Gren­zen. Das gesam­te Werk Ulri­ke Draes­ners kreist dar­um\, die­se Gren­zen auf­zu­zei­gen\, neu zu ver­mes­sen\, vor allem aber: Wege zu ihrer Über­win­dung zu suchen.\nJede Über­set­zung ist der Ver­such\, eine Sprach­gren­ze zu über­win­den. Dabei ist die lite­ra­ri­sche oder poe­ti­sche Über­set­zung nur ein Spe­zi­al­fall\, frei­lich einer\, an dem die Unmög­lich­keit eines sol­chen Unter­fan­gens beson­ders deut­lich zuta­ge tritt. Die Tex­te\, aus denen Ulri­ke Draes­ner liest\, erkun­den die Viel­falt unse­rer sprach­li­chen Bezie­hun­gen: zu Sprecher:innen ande­rer Spra­chen\, zu Sprecher:innen unse­rer eige­nen Spra­che\, zu Spre­chern nicht-mensch­li­cher Spra­chen und zu unse­rem eige­nen spre­chend-sprach­lo­sen Selbst. Sie ver­fol­gen die Um‑\, Irr- und Holz­we­ge\, auf die uns jede Über­set­zung führt. \nUlri­ke Draes­ner\, geb. 1962 in Mün­chen\, wur­de für ihre Roma­ne\, Essays und Gedich­te viel­fach aus­ge­zeich­net. Nach dem Roman »zu lie­ben« (2024) und dem Pos­t­epos »pene­lo­pes sch()iff« (2025) ver­öf­fent­lich­te sie jüngst den Band »Radio Silence«\, der von zwei Rei­sen in die Ark­tis erzählt. Zuletzt erhielt Draes­ner den Chris­ti­ne-Lavant-Preis\, den Gise­la-Els­ner-Preis\, den Lite­ra­tur­preis der Kon­rad-Ade­nau­er-Stif­tung und den Gro­ßen Preis des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds für ihr Gesamt­werk\, das mul­ti­me­dia­le Arbei­ten und Über­set­zun­gen ein­schließt. Ihr Roman »Die Ver­wan­del­ten« war für den Preis der Leip­zi­ger Buch­mes­se nomi­niert. Nach inter­na­tio­na­len Gast­do­zen­tu­ren und Poe­tik­vor­le­sun­gen ist Draes­ner seit 2018 Pro­fes­so­rin am Deut­schen Lite­ra­tur­in­sti­tut Leip­zig. Sie ist Mit­glied der Ber­li­ner Aka­de­mie der Küns­te\, des PEN Ber­lin und der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung. \nAlex­an­der Knopf ist Lei­ter des lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Bereichs der ›Theo­dor Spring­mann Stif­tung‹ in Hei­del­berg und Mit­her­aus­ge­ber von Hebels »Sämt­li­chen Schrif­ten«. Dane­ben lehrt und forscht er am Ger­ma­nis­ti­schen Semi­nar. Zu sei­nen Buch­ver­öf­fent­li­chun­gen gehö­ren eine Edi­ti­on von Ele­gi­en aus dem Nach­laß von Gün­ther Anders mit dem Titel »Die Toten­post« (2022)\, eine Edi­ti­on und Inter­pre­ta­ti­on von Nova­lis’ »Hein­rich von After­din­gen« (2015\, 2 Bde.) sowie die bei­den Sam­mel­bän­de »Abschied vom Indi­vi­du­um: Roman­ti­sche Kon­zep­tio­nen von Indi­vi­dua­li­tät und ihre Kri­tik« (2022\, mit Ver­ó­ni­ca Gal­fio­ne) und »Sprach­den­ken in der frü­hen Roman­tik« (2026\, mit Chris­ti­an Ben­ne). \nFelix Chris­ten lehrt Neue­re deut­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft am Ger­ma­nis­ti­schen Semi­nar der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg. 2014–2016 Sti­pen­di­at der Alex­an­der von Hum­boldt-Stif­tung in Frank­furt am Main und Ber­lin und bis 2019 Ober­as­sis­tent am Deut­schen Semi­nar der Uni­ver­si­tät Zürich. Er lehr­te als Max Kade Distin­gu­is­hed Visi­ting Pro­fes­sor an der Brown Uni­ver­si­ty und nahm 2025 an der Johns Hop­kins Uni­ver­si­ty\, 2026 an der Sei­jo Uni­ver­si­ty Gast­pro­fes­su­ren wahr. 2023/24 wur­de er in das Hei­sen­berg-Pro­gramm der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft auf­ge­nom­men und forscht seit­dem an der Uni­ver­si­tät Osna­brück\, ab Herbst 2026 an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät. Chris­ten ist Vor­stands­mit­glied der Höl­der­lin-Gesell­schaft in Tübin­gen und Juror des Lyrik­prei­ses Meran. \nwann & wo\nFrei­tag\, 4. Dezem­ber 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nMit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Weil die Welt weit ist – Ein literarischer Abend mit dem Unionsverlag
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 28. Janu­ar 2027\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nWeil die Welt weit ist – Ein lite­ra­ri­scher Abend mit dem Uni­ons­ver­lag\nMat­thi­as Grä­zer und Salim Ala­fe­nisch im Gespräch\nSeit über fünf­zig Jah­ren steht der in Zürich ansäs­si­ge Uni­ons­ver­lag für bes­te inter­na­tio­na­le Lite­ra­tur mit uner­war­te­ten The­men und Ent­de­ckun­gen und für eben­so inter­na­tio­na­le und hoch­span­nen­de Kri­mis. In der eige­nen Taschen­buch­rei­he sind über 600 Titel lie­fer­bar\, dar­un­ter die Wer­ke von Tschin­gis Ait­ma­tow\, des Nobel­preis­trä­gers Nagib Mach­fus\, von Bach­tyar Ali\, Gal­san Tschi­nag\, Gar­ry Dis­her und Clau­dia Piñei­ro. \nEin Abend über Bücher und Autor:innen aus allen Kon­ti­nen­ten und das Bücher­ma­chen selbst. Eine lite­ra­ri­sche Welt­rei­se mit Salim Ala­fe­nisch\, Uni­ons­ver­lags-Autor der ers­ten Stun­de\, und Ver­lags­lei­ter Mat­thi­as Grä­zer als aus­kunfts­freu­di­gem Rei­se­be­glei­ter. \n  \n \n \nDer Ver­lag und sei­ne Bücher:\nwww.unionsverlag.com\n  \n \n(li) Mat­thi­as Grä­zer und (re) Salim Ala­fe­nisch\, Foto: © Klaus Mey­er \nMat­thi­as Grä­zer\, gelern­ter Buch­händ­ler\, seit 2008 im Uni­ons­ver­lag tätig. \nSalim Ala­fe­nisch\, stu­dier­te Eth­no­lo­gie\, Sozio­lo­gie und Psy­cho­lo­gie in Hei­del­berg. Seit Lan­gem beschäf­tigt er sich mit der ori­en­ta­li­schen Erzähl­kunst. \n  \nwann & wo \nDon­ners­tag\, 28. Janu­ar 2027\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \n\n \n\n 
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