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SUMMARY:Oliver Czulo: »Künstliche Intelligenz und literarische Übersetzung«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 2. Juli 2026\, 19 Uhr\nHaus Cajeth\nOli­ver Czu­lo über »Künst­li­che Intel­li­genz und lite­ra­ri­sche Über­set­zung«\n»Künst­li­che Intel­li­genz« war das Schlag­wort der ver­gan­ge­nen Jah­re\, das die Dis­kus­si­on (nicht nur) in For­schung und Pra­xis der Trans­la­ti­on geprägt hat. Wäh­rend aber die Zeit der all­zu leicht von der Hand gegan­ge­nen Über­ver­spre­chen wohl größ­ten­teils vor­über ist\, ver­blei­ben den­noch eini­ge Kern­fra­gen: Wie gut ist »die KI« wirk­lich\, wie gut kann sie noch wer­den? Wel­che Aus­wir­kun­gen hat ihr Ein­satz auf den Arbeits­markt? Was sind Chan­cen\, was sind Risi­ken eines Lang­zeit­ein­sat­zes? Und nicht zuletzt: Wie steht es der­zeit mit dem Blick auf lan­ge hoch­ge­hal­te­ne Wer­te wie Krea­ti­vi­tät? \nDer Vor­trag ver­mit­telt zunächst einen wei­ten Über­blick\, bevor er sich ein­zel­nen\, für das Fach Lite­ra­tur spe­zi­fi­schen Fra­gen wid­met – unter ande­rem der Fra­ge\, war­um man gera­de aus einer digi­ta­len Per­spek­ti­ve Lite­ra­tur als Fach sehen kann.\nAn den Vor­trag schließt sich ein Publi­kums­ge­spräch an. \nDr. Oli­ver Czu­lo ist Pro­fes­sor in der Trans­lato­lo­gie mit Spe­zia­li­sie­rung in daten­ge­stütz­ter Seman­tik. Er stu­dier­te Com­pu­ter­lin­gu­is­tik in Saar­brü­cken und pro­mo­vier­te dort in der Über­set­zungs­wis­sen­schaft. Der aka­de­mi­sche Weg führ­te ihn auch durch Prag\, Ger­mers­heim\, Ber­ke­ley und Leip­zig. Trans­lato­lo­gie ist für ihn eine Wis­sen­schaft der Ver­stän­di­gung. 2025 hat er gemein­sam mit einer Kol­le­gin das Insti­tut für Trans­lato­lo­gie gegrün­det\, das sich mit ange­wand­ten Über­set­zungs­the­men beschäf­tigt. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 2. Juli 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nMit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Cécile Wajsbrot liest aus »Offener Himmel«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 11. Juni 2026\, 19 Uhr\nHaus Cajeth\nCéci­le Wajs­brot liest aus »Offe­ner Him­mel«.\nVor­stel­lung des Romans im Gespräch mit den Über­set­zern\n \nIm Mai 1961 stürzt in der alge­ri­schen Wüs­te ein Flug­zeug ab. Nie­mand über­lebt. Die Erzäh­le­rin erin­nert sich an eine Freun­din ihrer Eltern\, die sie als Kind ken­nen­ge­lernt hat­te\, von der sie aber nur noch ein altes Foto hat\, und die manch­mal bei ihnen zu Hau­se auf­tauch­te\, bevor sie für län­ge­re Zeit in die Fer­ne ging. Jedes Mal\, wenn sie zurück­kehr­te\, brach­te sie einen Hauch von Aben­teu­er in das Leben des Kin­des. Eines Tages kam die Frau\, die Ste­war­dess auf jenem Flug war\, nicht mehr zurück.\nIhr Schick­sal beschäf­tigt die Erzäh­le­rin seit Jah­ren wie eine nie ver­heil­te Wun­de. Sie war ihre Paten­tan­te\, ihre »Rei­se­fee«. Doch bei jedem Ver­such\, sich die­sem Geheim­nis zu nähern\, hat sie das Gefühl\, einen ver­bo­te­nen Bereich zu betre­ten. Ihre Ermitt­lun­gen füh­ren die Erzäh­le­rin zu der Annah­me\, dass der Absturz des Air-France-Flug­zeugs viel­leicht kein Unfall war. Hat­te er poli­ti­sche Grün­de ? \nWie häu­fig in Céci­le Wajs­brots Büchern kom­men­tie­ren ver­schie­de­ne Stim­men die Haupt­ge­schich­te: zum Wunsch der Men­schen seit Ika­rus\, zu flie­gen\, zu ihrer Vor­lie­be für den Him­mel und die Vögel\, die ihn bevöl­kern\, zu Film­ka­ta­stro­phen\, zum Absturz und zum Über­gang in die ande­re Welt.\nEine zau­ber­haf­te lite­ra­ri­sche Ergrün­dung eines der vie­len Geheim­nis­se des mensch­lichen Schick­sals. \n  \n© pri­vat \nCéci­le Wajs­brot\, 1954 in Paris gebo­ren\, schreibt Roma­ne — manch­mal auch Essays und Hör­spie­le. Sie über­setzt aus dem Eng­li­schen (u. a. Vir­gi­nia Woolf) und aus dem Deut­schen (u. a. Mar­cel Bey­er\, Peter Kurz­eck). Sie lebt abwech­selnd in Paris und in Ber­lin.\n2007 war sie Gast des Ber­li­ner Künst­ler­pro­gramms des DAAD. Seit 2017 ist Sie Mit­glied der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung sowie seit 2019 der Aka­de­mie der Küns­te in Ber­lin. 2014 erhielt sie den Eugen-Helm­lé-Über­set­zer­preis\, 2016 den Prix de l›Académie de Ber­lin. 2024 erhielt sie den Grand Prix de Lit­té­ra­tu­re Hen­ri Gal und den Alek­sand­ar Tiś­ma Inter­na­tio­nal Pri­ze. Im sel­ben Jahr wur­de sie für ihren Roman »Never­mo­re« mit dem Lite­ra­tur­preis der Darm­städ­ter Jury aus­ge­zeich­net. \nHol­ger Fock und Sabi­ne Mül­ler über­set­zen seit 30 Jah­ren fran­zö­si­sche Lite­ra­tur u. a. von Patrick Deville\, Mathi­as Énard\, Alain Maban­ck­ou\, Oli­vi­er Rolin\, Moha­med Mbou­gar Sarr\, Céci­le Wajs­brot und Antoine Volo­di­ne.\nFür ihre Arbeit erhiel­ten sie vie­le Aus­zeich­nun­gen\, dar­un­ter 2011 den Eugen-Helm­lé-Über­set­zer­preis\, 2023 den Inter­na­tio­na­len Lite­ra­tur­preis des Hau­ses der Kul­tu­ren der Welt und den Paul-Celan-Preis des Deut­schen Lite­ra­tur­fonds. \nZum Buch\nCéci­le Wajs­brot\, Offe­ner Him­mel. Aus dem Fran­zö­si­schen über­setzt von Hol­ger Fock und Sabi­ne Mül­ler. Göt­tin­gen\, Wall­stein Ver­lag 2026.\n181 Sei­ten\, 23 Euro. ISBN 978–3‑8353–5982‑6 \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 11. Juni 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nMit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:LiteraTour Nr. 18
DESCRIPTION:30. Mai 2026\, 9 Uhr\nAbfahrt Ufer­stra­ße unter der Theo­dor Heuss-Brü­cke (Neu­en­heim)\nLitera­Tour Nr. 18 / aus­ge­bucht!\nnach Mar­bach zur Aus­stel­lung »Ril­kes Wel­ten« und zu Sophie La Roche in Bön­nig­heim\nUnd dann und wann ein wei­ßer Ele­fant.\nUnser Zeit­plan für den 30. Mai 2026:\n9.00 Uhr Abfahrt Ufer­stra­ße unter der Theo­dor Heuss-Brü­cke (Neu­en­heim) nach Mar­bach.\n10.30 Uhr Füh­rung: »Ril­kes Wel­ten«.\n12.00 Uhr Mit­tags­tisch im Restau­rant »Schil­lers Blick«.\n14.15 Uhr Abfahrt nach Bön­nig­heim.\n15.00 Uhr Füh­rung: Muse­um Sophie La Roche.\n16.30 Uhr Rück­fahrt.\n18.00 Uhr Ankunft in Hei­del­berg. \n  \nInfo zur Aus­stel­lung »Ril­kes Wel­ten«: Lite­ra­tur­mu­se­um der Moder­ne\, Mar­bach a.N. \nTeil­neh­men kön­nen maxi­mal 25 Mit­glie­der.\nTeil­nah­me­ge­bühr pro Per­son: 49 EUR (ohne Mit­tag­essen).\nVer­bind­li­che Anmel­dung ab sofort per E‑Mail bit­te nur an helga.staengle@gmx.de oder per Tel. 0171 2626080. \nDie Teil­nah­me­ge­bühr bit­te bis 14. Mai auf das Kon­to:\nFreun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg\nIBAN: DE 72 6729 0000 0149 6125 72 \nDie Litera­Tour ist aus­ge­bucht! \n  \nwann & wo\n30. Mai 2026\n9 Uhr Abfahrt Ufer­stra­ße unter Theo­dor Heuss-Brü­cke (Neu­en­heim) \nDie Litera­Tou­ren sind ein Ange­bot exklu­siv für unse­re Mit­glie­der.\nNoch nicht Mit­glied? Herz­lich will­kom­men!
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SUMMARY:Die Korrespondenz Carl Zuckmayer / Peter Suhrkamp
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 7. Mai 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nDie Kor­re­spon­denz Carl Zuck­may­er / Peter Suhr­kamp\nVor­ge­stellt vom Her­aus­ge­ber Gun­ther Nickel\n \nMit Carl Zuck­may­ers Wech­sel vom Ull­stein Ver­lag zum S. Fischer Ver­lag nahm 1935 eine enge Freund­schaft mit Peter Suhr­kamp ihren Anfang\, wie die­ser Brief­wech­sel doku­men­tiert.\nNach der »Ari­sie­rung« des Ull­stein Ver­lags 1934 fand Carl Zuck­may­er\, einer der erfolg­reichs­ten Dra­ma­ti­ker der Wei­ma­rer Repu­blik\, im S. Fischer Ver­lag eine neue ver­le­ge­ri­sche Hei­mat. Dort war Peter Suhr­kamp sein wich­tigs­ter Ansprech­part­ner bei der Vor­be­rei­tung der schließ­lich von den NS-Behör­den ver­bo­te­nen Ver­öf­fent­li­chung des Romans »Sal­wà­re oder die Mag­da­le­na von Bozen«. Damit nahm eine enge Freund­schaft ihren Anfang. Sie war nicht zuletzt die Basis dafür\, dass Zuck­may­er nach dem Zwei­ten Welt­krieg eben­so wie Ber­tolt Brecht die Ver­hand­lun­gen mit deut­schen Thea­tern über die Ver­ga­be von Auf­füh­rungs­rech­ten sei­ner Stü­cke ohne jedes Zögern Peter Suhr­kamp anver­trau­te. Umge­kehrt such­te Suhr­kamp Zuck­may­ers Rat\, als sich nach der Wäh­rungs­re­form abzeich­ne­te\, dass eine ursprüng­lich beab­sich­tig­te Zusam­men­füh­rung des von 1936 an von Suhr­kamp gelei­te­ten S. Fischer Ver­lags in Deutsch­land mit dem von Gott­fried Ber­mann Fischer gelei­te­ten Ver­lags­teil\, der ins Exil gezwun­gen wor­den war\, wegen wach­sen­der Dif­fe­ren­zen schei­tern wird. \nGun­ther Nickel\, geb. 1961\, lehrt als außer­plan­mä­ßi­ger Pro­fes­sor Neue­re Deut­sche Lite­ra­tur­ge­schich­te an der Uni­ver­si­tät Mainz. 2018 hat er das Früh­werk von Peter Hacks in fünf Bän­den her­aus­ge­ge­ben\, 2005\, zusam­men mit Alex­an­der Weigel\, eine fünf­bän­di­ge Aus­ga­be »Gesam­mel­ter Schrif­ten« Sieg­fried Jacob­sohns. Er edier­te dar­über hin­aus eine Rei­he von Brief­wech­seln Carl Zuck­may­ers\, u.a. die mit Albrecht Joseph\, Alex­an­der Ler­net-Holenia und Theo­dor Heuss\, sowie Zuck­may­ers »Deutsch­land­be­richt für das Kriegs­mi­nis­te­ri­um der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka« (2004\, zus. mit Johan­na Schrön und Hans Wage­ner) und Zuck­may­ers »Geheim­re­port« (2002\, zus. mit Johan­na Schrön). \nZum Buch\nCarl Zuck­may­er / Peter Suhr­kamp. Brief­wech­sel 1935–1959. Her­aus­ge­ge­ben von Gun­ther Nickel. Göt­tin­gen: Wall­stein\, 2026. 424 Sei­ten. 44 Euro. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 7. Mai 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nMit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Cécile Oumhani: »Denn Tiger fressen keine Sterne«
DESCRIPTION:Diens­tag\, 21. April 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nCéci­le Oumha­ni: »Denn Tiger fres­sen kei­ne Ster­ne«\nDie Autorin im Gespräch mit der Über­set­ze­rin Regi­na Keil-Saga­we\nIn einem Hotel am Ende der Welt geben zwei Frau­en\, eine Fran­zö­sin und eine Afgha­nin\, ihre Stär­ke und ihre Zer­brech­lich­keit preis. Ein ver­pass­ter Anschluss­flug am Flug­ha­fen von Bah­rain bringt die Rei­se der Ich-Erzäh­le­rin nach Indi­en\, das Land\, in dem ihr Vater auf­ge­wach­sen ist\, durch­ein­an­der. Sie ist gezwun­gen\, in einem Hotel zu über­nach­ten\, wo sie die Afgha­nin Mina ken­nen lernt\, die nach Kabul reist\, um noch ein­mal ihren Vater zu sehen. Die Erzäh­le­rin wird von Minas Berich­ten über Indi­en\, Afgha­ni­stan\, den Krieg und die Flucht über gefähr­li­che Berg­stra­ßen bis hin nach Ber­lin\, wo sie sich durch­set­zen muss\, in den Bann gezo­gen. Uner­war­te­te Reso­nan­zen brin­gen die bei­den Frau­en ein­an­der näher.\nUnter der sen­si­blen und poe­ti­schen Feder von Céci­le Oumha­ni zeich­nen sich die Wege des Exils und das Wun­der einer Begeg­nung ab. Ein genau­er Blick auf die Gemein­sam­kei­ten der Mensch­heit. \n»Ein zau­ber­haf­ter klei­ner Roman mit einer uni­ver­sel­len Bot­schaft«\, urteilt Ste­pha­nie von Oppen in Deutsch­land­funk Kul­tur. \nCéci­le Oumha­ni\, 1952 in Namur in Bel­gi­en gebo­ren\, hat als pro­mo­vier­te Anglis­tin lan­ge an einer Uni­ver­si­tät in Paris unter­rich­tet. Für ihre lite­ra­ri­schen und essay­is­ti­schen Publi­ka­tio­nen erhielt sie zahl­rei­che Lite­ra­tur­prei­se. \nRegi­na Keil-Saga­we\, in Hei­del­berg leben­de Lite­ra­tur­über­set­ze­rin mit Schwer­punkt Maghreb. Zahl­rei­che Wer­ke u.a. von Habib Ten­gour\, Boua­lem San­sal\, Moham­med Dib und Yas­mi­na Kha­dra lie­gen in ihrer Über­set­zung auf Deutsch vor. \nZum Buch\nCéci­le Oumha­ni: Denn Tiger fres­sen kei­ne Ster­ne. Roman. Aus dem Fran­zö­si­schen von Regi­na Keil-Saga­we. Tübin­gen: Schi­ler & Mücke\, 2025. 152 Sei­ten. 18 Euro.\nAus­ge­zeich­net mit dem euro­päi­schen Lite­ra­tur­preis der Fran­ko­pho­nie Vir­gi­le. \nwann & wo\nDiens­tag\, 21. April 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nIn Koope­ra­ti­on mit der Welt­le­se­büh­ne e.V. und mit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Marita Rödszus-Hecker: Alain Claude Sulzers Roman »Doppelleben« und das »Journal« der Brüder Goncourt
DESCRIPTION:26. März 2026\, 19.30 Uhr\n+Punkt.Kirche INF 130\nMari­ta Röds­zus-Hecker: Alain Clau­de Sul­zers Roman »Dop­pel­le­ben« und das »Jour­nal« der Brü­der Gon­court\nIm letz­ten Drit­tel des 19. Jahr­hun­derts führ­ten die Brü­der Jules und Edmond de Gon­court ein gemein­sa­mes Tage­buch\, ein »Jour­nal«. Sie teil­ten alles: das Haus\, die Gedan­ken\, die Arbeit\, die Gelieb­te. Zu zweit besuch­ten sie Flau­bert und Zola\, gin­gen in Aus­stel­lun­gen und Restau­rants mit Freun­den und Bekann­ten. Und danach läs­ter­ten sie\, die Bon­vi­vants\, in ihrem »Jour­nal« über alle\, die sie getrof­fen hat­ten. Hell­sich­tig\, doch auch mali­zi­ös und zynisch nah­men sie ihre Mit­men­schen\, sich selbst\, die kul­tu­rel­le Sze­ne und die gesell­schaft­li­che Ent­wick­lung aufs Korn. \nAlain Clau­de Sul­zer hat sie und die Gesell­schaft im Paris des 19. Jahr­hun­derts in sei­nem Roman »Dop­pel­le­ben« por­trä­tiert. Dabei lässt er sie\, die oft hin­ter die Kulis­sen zu schau­en imstan­de waren\, in ihrem eige­nen Haus wie Blin­de agie­ren. Das Nahe­lie­gen­de erken­nen sie nicht. \nMari­ta Röds­zus-Hecker ist Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin und Theo­lo­gin. \nwann & wo\n26. März 2026\, 19.30 Uhr\n+Punkt.Kirche INF 130\nIm Neu­en­hei­mer Feld 130.2\n69120 Hei­del­berg \nEin­tritt frei \nEine Ver­an­stal­tung des +punkt mit Unter­stüt­zung des Freun­des­krei­ses Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg
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SUMMARY:Juliette Pary: »An die Deutschen«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 19. März 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nJuli­et­te Pary: »An die Deut­schen. Gedich­te«\nVor­stel­lung der deut­schen Erst­aus­ga­be von Andre­as F. Kell­etat\nDer Gedicht­band »An die Deut­schen« erschien 1946 in Paris\, ver­fasst in deut­scher Spra­che von einer Dich­te­rin\, die kei­ne Deut­sche war. Doch die­se groß­ar­ti­gen Gedich­te haben ihre Adres­sa­ten nie erreicht\, sie fan­den kei­ner­lei Echo – kei­ne Lyri­kan­tho­lo­gie kennt sie\, nicht ein­mal in Samm­lun­gen zur Holo­caust-Lite­ra­tur kom­men sie vor. Die Gedich­te sind die Abrech­nung einer selbst­be­wusst kämp­fe­ri­schen Jüdin mit den Ver­bre­chen der deut­schen »Mör­der-Hor­den«.\nJuli­et­te Pary scheut kei­ne Dras­tik\, um ihre Ver­zweif­lung und Wut und den Wunsch nach Rache in küh­ne Wort­bal­lun­gen zu zwin­gen. Zugleich hält sie fest an ihrer Lie­be zur deut­schen Spra­che und Lite­ra­tur – und kämpft mit nächt­li­chen Dämo­nen. Sie gedenkt der in Ver­nich­tungs­la­gern und im Wider­stand Ermor­de­ten und setzt ihnen ein Denk­mal. Es sind erschüt­tern­de\, auf­rüt­teln­de und zugleich schmerz­haft weh­mü­ti­ge Gedich­te\, die nun erst­mals in Deutsch­land vor­lie­gen. \nJuli­et­te Pary ist das Pseud­onym der Schrift­stel­le­rin Julia Gour­fin­kel\, die 1903 in Odes­sa gebo­ren wur­de\, seit 1925 in Paris leb­te und fran­zö­sisch schrieb. Sie enga­gier­te sich in Volks­front-Akti­vi­tä­ten zuguns­ten der Jugend und ver­öf­fent­lich­te dar­über zwei Roma­ne. Außer­dem über­setz­te sie Lite­ra­tur aus dem Eng­li­schen\, Rus­si­schen\, Deut­schen sowie Jid­di­schen ins Fran­zö­si­sche. 1938 sprach sie auf einem inter­na­tio­na­len Frie­dens­kon­gress in Mar­seil­le über die Pro­ble­me jüdi­scher Flücht­lin­ge. 1940 floh sie aus Paris in die unbe­setz­te Zone und 1942 wei­ter in die Schweiz. 1944 kehr­te sie ins befrei­te Paris zurück\, wo sie in der Fremd­spra­che Deutsch ihre Gedich­te An die Deut­schen schrieb und unter dem Pseud­onym Julia Ren­ner ver­öf­fent­lich­te. Nach der Staats­grün­dung Isra­els reis­te sie in die Wüs­te Negev und berich­te­te als ers­te euro­päi­sche Jour­na­lis­tin über die dor­ti­gen Kämp­fe mit der ägyp­ti­schen Armee. 1950 starb sie in Vevey. \nZum Buch\nJuli­et­te Pary: An die Deut­schen. Gedich­te. Her­aus­ge­ge­ben und mit einem Nach­wort von Andre­as F. Kell­etat. Mann­heim: Per­so­na Ver­lag\, 2025. 96 Sei­ten. 18 Euro. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 19. März 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nMit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Uwe Wittstock liest aus »Marseille 1940«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 26. Febru­ar 2026\, 19 Uhr\nHaus Cajeth\nUwe Witt­stock liest aus »Mar­seil­le 1940«\,\nsei­nem neu­en Best­sel­ler nach dem Buch »Febru­ar 33«\n1940 ist das dra­ma­tischs­te Jahr der deut­schen Lite­ra­tur­ge­schich­te. Im Hand­streich hat Hit­lers Wehr­macht Frank­reich besiegt. Die Gesta­po fahn­det nach den deut­schen Nazi­fein­den\, die in Frank­reich Asyl gefun­den haben. Plötz­lich sind Hein­rich und Golo Mann\, Anna Seg­hers und Han­nah Are­ndt\, Lion Feucht­wan­ger\, Franz Wer­fel und vie­le ande­re\, die seit 1933 aus Deutsch­land flie­hen muss­ten\, wie­der in Lebens­ge­fahr. \nUwe Witt­stock erzählt die Geschich­te ihrer Fluch­ten und ihrer Flucht­hel­fer streng nach den his­to­ri­schen Tat­sa­chen\, nichts ist erfun­den. In Niz­za lauscht Hein­rich Mann bei Bom­ben­alarm und völ­li­ger Ver­dunk­lung den Nach­rich­ten von Radio Lon­don. Anna Seg­hers ver­sucht mit ihren Kin­dern zu Fuß aus Paris zu ent­kom­men. Lion Feucht­wan­ger sitzt in einem fran­zö­si­schen Inter­nie­rungs­la­ger gefan­gen\, wäh­rend die SS-Ein­hei­ten rasend schnell näher rücken. \nAuf ihrer Flucht gelan­gen die­se Autoren nach Mar­seil­le\, um von dort aus einen Weg in die Frei­heit zu suchen. Hier über­gibt Wal­ter Ben­ja­min sei­nen letz­ten Essay an Han­nah Are­ndt\, bevor er zur Flucht über die Pyre­nä­en auf­bricht. Hier kreu­zen sich die Wege zahl­rei­cher deut­scher und öster­rei­chi­scher Schrift­stel­ler. Und hier ris­kie­ren der Ame­ri­ka­ner Vari­an Fry und sei­ne Mit­strei­ter Leib und Leben\, um die Ver­folg­ten außer Lan­des zu schmug­geln. Vie­len gelingt die Flucht\, ande­re geben auf und neh­men sich das Leben. Sze­nisch dicht und fein­füh­lig erzählt Uwe Witt­stock von unfass­ba­rem Mut und größ­ter Ver­zweif­lung\, von trot­zi­ger Hoff­nung und Mit­mensch­lich­keit in düs­te­rer Zeit. \nMode­ra­ti­on: Andre­as F. Kell­etat. \nFoto © Chris­toph Muk­her­jee \nUwe Witt­stock wur­de in Leip­zig gebo­ren und wuchs in Köln auf. Er war Lite­ra­tur­re­dak­teur der FAZ\, Lek­tor im S.Fischer Ver­lag\, Kul­tur­re­dak­teur der Tages­zei­tung Die Welt und bis 2017 Lite­ra­tur­chef des Nach­rich­ten­ma­ga­zins Focus. Seit­her ist er frei­er Schrift­stel­ler. Er hat Bio­gra­fien über Franz Füh­mann\, Mar­cel Reich-Rani­cki und Karl Marx ver­öf­fent­licht und erreich­te die Spie­gel-Best­sel­ler­lis­te mit zwei erzäh­len­den Sach­bü­chern über dra­ma­ti­sche Kapi­tel der deut­schen Lite­ra­tur­ge­schich­te: Febru­ar 33 und Mar­seil­le 1940. \nZum Buch\nUwe Witt­stock: Mar­seil­le 1940. Die gro­ße Flucht der Lite­ra­tur. Mün­chen: C.H. Beck\, 2024. 351 Sei­ten\, mit 28 Abbil­dun­gen und 2 Kar­ten. 26 Euro.\nFür die fran­zö­si­sche Über­set­zung des Buchs – Unter­ti­tel: »Quand la lit­té­ra­tu­re s’évade« (Als die Lite­ra­tur ent­kam) – ist Uwe Witt­stock als ers­ter Deut­scher mit dem jähr­lich ver­lie­he­nen Lite­ra­tur­preis der fran­zö­si­schen Résis­tance-Kämp­fer aus­ge­zeich­net wor­den. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 26. Febru­ar 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nMit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Der Verlag Matthes & Seitz Berlin: Verlagsvorstellung mit Andreas Rötzer
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 29. Janu­ar 2026\, 19 Uhr\nHaus Cajeth\nVer­lag Matthes & Seitz Ber­lin\nVer­lags­vor­stel­lung mit Andre­as Röt­zer\nAndre­as Röt­zer\, Ver­le­ger von Matthes & Seitz Ber­lin\, erzählt von sei­ner ver­le­ge­ri­schen Visi­on\, beson­de­ren Buch­pro­jek­ten und der Kunst\, unab­hän­gi­ge Lite­ra­tur in Zei­ten des Wan­dels zu machen. \n2004 in Ber­lin gegrün­det\, knüpft Matthes & Seitz Ber­lin an die ver­le­ge­ri­sche Tra­di­ti­on an\, die 1977 mit Matthes & Seitz in Mün­chen begann. Der unab­hän­gi­ge Ver­lag steht für ein ambi­tio­nier­tes Pro­gramm im Span­nungs­feld zwi­schen Lite­ra­tur\, Wis­sen­schaft und Kunst. Inter­na­tio­na­le Klas­si­ker und Gegenwartsautor*innen – von Vic­tor Hugo bis Emma­nu­el Car­rè­re\, von Anne Weber bis Esther Kin­sky – fin­den hier eben­so ihren Platz wie inno­va­ti­ve Essays\, etwa in den Rei­hen »Fröh­li­che Wis­sen­schaft« oder »Natur­kun­den«. \nVer­le­ger Andre­as Röt­zer gibt Ein­bli­cke in sein ver­le­ge­ri­sches Den­ken\, das sich nicht nur in viel­fach preis­ge­krön­ten Titeln und renom­mier­ten Autor*innen zeigt\, son­dern auch im Mut zur inhalt­li­chen und gestal­te­ri­schen Eigen­stän­dig­keit. Was treibt das Pro­gramm an? Wie ent­ste­hen Ver­lags­rei­hen\, die Debat­ten prä­gen? Und wel­che Rol­le spielt ein unab­hän­gi­ger Ver­lag in Zei­ten digi­ta­ler Beschleu­ni­gung und glo­ba­ler Kri­sen? \nEin Abend für alle\, die mehr über die Ideen\, Men­schen und Bücher hin­ter Matthes & Seitz Ber­lin erfah­ren wol­len. \nAndre­as Röt­zer\, 1971 in Mün­chen gebo­ren\, ist seit 2004 Ver­le­ger von Matthes & Seitz Ber­lin. \n \nDie Ver­lags­ge­schich­te fin­den Sie unter fol­gen­dem Link: www.matthes-seitz-berlin.de \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 29. Janu­ar 2026\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nZu Matthes & Seitz Ber­lin gehö­ren Rei­hen wie »Fröh­li­che Wis­sen­schaft« und »Natur­kun­den«\, sowie die Imprint Ver­la­ge Frie­de­nau­er Pres­se\, Roh­stoff und August:
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SUMMARY:Trio literale
DESCRIPTION:11. Dezem­ber 2025\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nTrio lite­ra­le. Drei Leser und ihre Lebens­bücher\nAls Trio lite­ra­le stel­len in die­sem Jahr Bernd Braun\, Tho­mas Hatry und Vin­cen­zo Petrac­ca Lebens­bücher vor\, Bücher und Tex­te\, die ihnen über Jah­re hin­weg Beglei­ter waren und beson­ders ans Herz gewach­sen sind. Eine schwie­ri­ge Auf­ga­be\, wie jede Lese­rin\, jeder Leser weiß\, wenn es gilt\, aus der Viel­zahl der lite­ra­ri­schen Lieb­lin­ge ›the one and only‹ her­aus­zu­pi­cken. Doch gera­de das macht sie so emp­feh­lens­wert. Sie fin­den sich erwar­tungs­ge­mäß auf kei­nen Best­sel­ler­lis­ten. Ihr Wert liegt viel­mehr in der Bedeu­tung\, die sich im inti­men Umgang mit ihnen über Jah­re hin­weg immer wie­der und immer neu erwie­sen hat.\nAnre­gun­gen für die eige­ne Lek­tü­re\, für Weih­nachts­ge­schen­ke und die kom­men­den Fei­er­ta­ge sind garan­tiert.\nMode­ra­ti­on: Peter Staeng­le \nDie »Lebens­bücher« und Buch­emp­feh­lun­gen:\nProf. Dr. Bernd Braun\nGeschäfts­füh­rer der Stif­tung Reichs­prä­si­dent-Fried­rich-Ebert-Gedenk­stät­te \n\nJoseph Roth: Radetz­ky­marsch\nAlex Schul­man: Ver­giss mich. Aus dem Schwe­di­schen von Han­na Granz\n\nTho­mas Hatry\nAnti­quar und Aus­stel­lungs­ma­cher \n\nStendhal: Rot und Schwarz. Neu über­setzt von Eli­sa­beth Edl\nPatrick White: Der Maler. Aus dem aus­tra­li­schen Eng­lisch v. Wil­helm Bor­gers u. Erwin Bootz\n\nDr. Vin­cen­zo Petrac­ca\nCitypfar­rer der Hei­lig­geist­kir­che \n\nJames Joy­ce: Ulys­ses. Aus dem Eng­li­schen von Hans Woll­schlä­ger\nFran­ces­co Petrar­ca: Die Bestei­gung des Mont Ven­toux. Her­aus­ge­ge­ben und über­setzt von Kurt Stein­mann\n\nLis­te der Buch­emp­feh­lun­gen als pdf \n\n  \nwann & wo\n11. Dezem­ber 2025\, 19 Uhr\nVor­trags­saal Muse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt frei \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Buchvorstellung mit Stefan und Barbara Weidle: »Mathilda« von Mary Shelley
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 27. Novem­ber 2025\, 19 Uhr\nHaus Cajeth\nBuch­vor­stel­lung mit Ste­fan und Bar­ba­ra Weid­le:\n»Mat­hil­da« von Mary Shel­ley\n»Mat­hil­da« war der zwei­te Roman von Mary Shel­ley (1797–1851)\, bes­ser gesagt: Das hät­te ihr zwei­ter Roman wer­den sol­len. Der ers­te hat es inzwi­schen welt­weit ins öffent­li­che Bewusst­sein geschafft\, er heißt »Fran­ken­stein oder Der neue Pro­me­theus«. Den schrieb sie im zar­ten Alter von acht­zehn Jah­ren. Als sie »Mat­hil­da« 1818 been­de­te\, war sie ein­und­zwan­zig\, und als der Roman ver­öf­fent­licht wur­de\, war sie seit 108 Jah­ren tot. Wie und war­um das so kam\, dar­über berich­tet der »Mathilda«-Übersetzer Ste­fan Weid­le. Da den Kern der Erzäh­lung eine inzes­tuö­se Ver­su­chung zwi­schen Vater und Toch­ter (Mat­hil­da) bil­det\, läge die Ver­mu­tung nahe\, das Buch wur­de des­halb unter­drückt. So ein­fach ist es aber nicht. Die Zei­ten waren damals wesent­lich sen­si­bler als heu­te. \nBar­ba­ra Weid­le wird aus dem Buch lesen\, Ste­fan Weid­le spricht über Pro­ble­me des Über­set­zens in Zei­ten von KI und gibt einen Ein­blick in die eige­ne Arbeit. Und weil Mary Shel­ley eine Viel­ge­reis­te war\, wird ihr Besuch in Hei­del­berg im Jahr 1840 eine nicht unwe­sent­li­che Rol­le spie­len. \nMode­ra­ti­on: Han­ne Knick­mann \nMary Shel­ley: »Mat­hil­da«.\nAus dem Eng­li­schen und mit einem Nach­wort von Ste­fan Weid­le. Pend­ra­gon Ver­lag. 156 Sei­ten\, 22 Euro \n  \nSte­fan Weid­le ist Über­set­zer aus dem Eng­li­schen & Fran­zö­si­schen und war bis Ende 2023 Ver­le­ger (Weid­le Ver­lag\, gemein­sam mit Bar­ba­ra Weid­le). \n  \nBar­ba­ra und Ste­fan Weid­le © Susan­na Wen­ge­ler \n  \n  \n\nwann & wo\nDon­ners­tag\, 27. Novem­ber 2025\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nMit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Petr Hruška/Urs Heftrich: »Poesie in ihre Wildheit zurückbringen«
DESCRIPTION:Mon­tag\, 24. Novem­ber 2025\, 19 Uhr\nHaus Cajeth\nPetr Hruška/Urs Heft­rich:\n»Poe­sie in ihre Wild­heit zurück­brin­gen«.\nEin tsche­chisch-deut­scher Lyrik­dia­log\nPetr Hruš­ka © Jiří Zer­zoň \n»Man soll­te immer wie­der und wie­der ver­su­chen\, die Poe­sie in ihre Wild­heit zurück­zu­brin­gen. Denn sie ist wild\, sie ist unge­ord­net\, sie ist unsi­cher\, nichts Selbst­ver­ständ­li­ches«\, so lau­tet das Cre­do des mäh­ri­schen Dich­ters Petr Hruš­ka. Hruš­kas Poe­sie ins Deut­sche zu brin­gen\, ohne sie zu domes­ti­zie­ren\, ist dem Hei­del­ber­ger Sla­wis­ten\, Über­set­zer und Lyri­ker Urs Heft­rich schon seit län­ge­rem ein Anlie­gen. Für Auf­se­hen sorg­ten die bei­den\, als sie 2018 aus Pro­test gegen die popu­lis­ti­sche Regie­rung von Andrej Babiš gemein­sam aus der Jury für den tsche­chi­schen Staats­preis für Lite­ra­tur aus­tra­ten. Gemein­sam wer­den sie nun auch zu hören sein: Petr Hruš­ka auf Tsche­chisch und in den Über­tra­gun­gen von Urs Heft­rich\, die­ser wie­der­um mit eige­nen Gedich­ten – ein tsche­chisch-deut­scher Lyrik­dia­log. \nPetr Hruš­ka wur­de 1964 in Ost­ra­va gebo­ren\, pro­mo­vier­te über den Sur­rea­lis­mus\, lehr­te u.a. an der Uni­ver­si­tät Brünn und forscht dort an der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten. Er gilt als einer der bedeu­tends­ten tsche­chi­schen Gegen­warts­dich­ter. Der Über­set­zer und Lyri­ker Urs Heft­rich\, 1961 in Frei­burg gebo­ren\, lehrt sla­vi­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg. \nwann & wo\nMon­tag\, 24. Novem­ber 2025\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nEine Ver­an­stal­tung mit freund­li­cher Unter­stüt­zung des Tsche­chi­schen Lite­ra­ri­schen Zen­trums und der Mäh­ri­schen Lan­des­bi­blio­thek. \nSowie mit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Andreas F. Kelletat: »Wir Literaturtouristen«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 30. Okto­ber 2025\, 19 Uhr\nHaus Cajeth\nAndre­as F. Kell­etat\nWir Lite­ra­tur­tou­ris­ten\n»Wer den Dich­ter will ver­ste­hen\, / Muß in Dich­ters Lan­de gehen« – Ist es das\, was uns in Goe­thes Haus in Wei­mar\, an den Höl­der­lin-Turm in Tübin­gen\, zum Bud­den­brook-Haus in Lübeck oder in Kaf­kas Lieb­lings­ca­fé in Prag treibt? In die Lite­ra­tur­mu­se­en und Schrift­stel­ler­häu­ser\, an die Arbeits­or­te von Dich­tern\, an ihre Urlaubs­or­te und auch an ihre Grä­ber? War­um machen wir die­se Aus­flü­ge an in ihren Büchern beschrie­be­ne Schau­plät­ze? Was zieht uns dort eigent­lich hin? Und seit wann gibt es die­se beson­de­re Prä­gung des Kul­tur­tou­ris­mus bereits? \nDanach wird der reich­lich bebil­der­te Vor­trag zum The­ma Lite­ra­tur­tou­ris­mus fra­gen. Viel­leicht ver­hilft er zu einem neu­en Blick auf eige­ne Erfah­run­gen mit eige­nen Pil­ger­fahr­ten in Dich­ters Lan­de wie ins Land der Dich­tung. \nAndre­as F. Kell­etat wur­de 1954 in Ham­burg gebo­ren. Er stu­dier­te Ger­ma­nis­tik\, Ost­eu­ro­päi­sche Geschich­te und Skan­di­na­vis­tik in Köln. Von 1984 bis 2020 war er in der uni­ver­si­tä­ren Aus­bil­dung von Über­set­zern und Dol­met­schern tätig\, zunächst als DAAD-Lek­tor und Pro­fes­sor in Vaa­sa (Finn­land)\, von 1993 bis 2020 am Arbeits­be­reich Inter­kul­tu­rel­le Ger­ma­nis­tik der Johan­nes Guten­berg-Uni­ver­si­tät Mainz in Ger­mers­heim. Neben wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten ver­öf­fent­licht er auch fuß­no­ten­freie Tex­te. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 30. Okto­ber 2025\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Übersetzerpreis Ginkgo-Biloba für Lyrik 2025 an Renate Schmidgall
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 25. Sep­tem­ber 2025\, 19 Uhr\nStadt­bü­che­rei Hei­del­berg\, Hil­de-Domin-Saal\nÜber­set­zer­preis Gink­go-Bilo­ba für Lyrik 2025 an Rena­te Schmid­gall\nFoto: © pri­vat \nDie in Darm­stadt leben­de Über­set­ze­rin\, Autorin und Her­aus­ge­be­rin Rena­te Schmid­gall wird für ihr Lebens­werk mit dem dies­jäh­ri­gen ›Über­set­zer­preis Gink­go-Bilo­ba für Lyrik‹ aus­ge­zeich­net. \nDas noch in ihre Heil­bron­ner Gym­na­si­al­zeit fal­len­de Erler­nen des Rus­si­schen\, die frü­he Lek­tü­re von Pusch­kin- und Jes­sen­in-Gedich­ten sowie Erzäh­lun­gen von Tschechow und Isaac Babel brach­ten Rena­te Schmid­gall zum Stu­di­um der Sla­vis­tik an der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg. Neben das Rus­si­sche und Tsche­chi­sche trat das Pol­ni­sche. Die zwölf Jah­re wäh­ren­de Mit­ar­beit an Karl Dede­ci­us’ Deut­schem Polen-Insti­tut in Darm­stadt lie­ßen Spra­che\, Kul­tur und Geschich­te unse­res Nach­bar­lan­des zu ihrer Haupt­be­schäf­ti­gung wer­den. Das lite­ra­ri­sche Leben in die­sem Haus\, die Besu­che pol­ni­scher Autoren wie Adam Zaga­jew­ski brach­ten Rena­te Schmid­gall zum Über­set­zen. Durch bald drei Jahr­zehn­te hat sie als Frei­be­ruf­le­rin kon­ti­nu­ier­lich künst­le­risch anspruchs­volls­te Wer­ke aus der pol­ni­schen Gegen­warts­li­te­ra­tur ins Deut­sche gebracht. Ein­zig­ar­tig ist ihr gro­ßes Enga­ge­ment für die Über­set­zung und Nach­dich­tung pol­ni­scher Lyrik. \n\nPreis­ver­lei­hung am 25. Sep­tem­ber 2025\nDie fest­li­che Ver­lei­hung unter der Schirm­herr­schaft von Ober­bür­ger­meis­ter Prof. Dr. Eck­art Würz­ner ist am Don­ners­tag\, dem 25. Sep­tem­ber 2025\, 19 Uhr\, im Hil­de-Domin-Saal der Stadt­bü­che­rei Hei­del­berg. Die Lau­da­tio hält Prof. Dr. Rena­ta Makars­ka (Johan­nes Guten­berg-Uni­ver­si­tät Mainz in Ger­mers­heim). \nVideo­auf­zeich­nung der Preis­ver­lei­hung an Rena­te Schmid­gall\n\nRena­te Schmid­gall\nRena­te Schmid­gall\, gebo­ren 1955 in Heil­bronn. Stu­di­um der Sla­wis­tik und Ger­ma­nis­tik in Hei­del­berg (M.A.). 1983–1996 Mit­ar­bei­te­rin am Deut­schen Polen-Insti­tut Darm­stadt. Seit 1996 freie Über­set­ze­rin aus dem Pol­ni­schen\, u. a. von Kry­sty­na Dąbrows­ka\, Tade­usz Dąbrow­ski\, Jacek Deh­nel\, Zbi­gniew Her­bert\, Urs­zu­la Honek\, Paweł Huel­le\, Mar­zan­na Kielar\, Michał Książek\, Mikołaj Łoziń­ski\, Andrzej Sta­si­uk\, Wisła­wa Szym­borska\, Adam Zaga­jew­ski. Als Autorin publi­zier­te sie in Akzen­te\, FAZ\, Sinn und Form und ande­ren Zeit­schrif­ten\, 2018 erschien in Poz­nań der zwei­spra­chi­ge Gedicht­band Pojechać do Weins­berg / Nach Weins­berg fah­ren\, 2025 der Band Kein Ver­lass auf Uhren und Gestir­ne. Rena­te Schmid­gall erhielt als Über­set­ze­rin fol­gen­de Aus­zeich­nun­gen: 2001 Jane-Scat­c­herd-Preis der Ledig-Rowohlt-Stif­tung\, 2006 Euro­päi­scher Über­set­zer­preis der Stadt Offen­burg\, 2009 Karl-Dede­ci­us-Preis\, 2015 Preis des Pol­ni­schen PEN-Clubs\, 2017 Johann-Hein­rich-Voß-Preis der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung\, 2023 Preis der pol­ni­schen Autoren­ver­ei­ni­gung ›Zaiks‹. \n\nGedicht-Über­set­zun­gen (Aus­wahl)\nPiotr Som­mer: Im Dun­keln auch. Ber­lin: Matthes & Seitz\, 2010.\nWisła­wa Szym­borska: Glück­li­che Lie­be und ande­re Gedich­te. Zus. mit Karl Dede­ci­us. Ber­lin: Suhr­kamp\, 2012.\nAdam Zaga­jew­ski: Unsicht­ba­re Hand. Mün­chen: Han­ser\, 2012.\nTade­usz Dąbrow­ski: Die Bäu­me spie­len Wald. Mün­chen: Han­ser\, 2014.\nZbi­gniew Her­bert: Gesam­mel­te Gedich­te. Zus. mit Karl Dede­ci­us u. a. Ber­lin: Suhr­kamp\, 2016.\nRys­zard Kry­ni­cki: Sehen wir uns noch? Zus. mit Karl Dede­ci­us und Esther Kin­sky. Mün­chen: Han­ser\, 2017.\nAdam Zaga­jew­ski: Asym­me­trie. Mün­chen: Han­ser\, 2017.\nKry­sty­na Dąbrows­ka: Aus­tausch der Fens­ter. Ottens­heim: Edi­ti­on Than­häu­ser\, 2018.\nMar­zan­na Kielar: Lass uns die Nacht. Mün­chen: Han­ser\, 2020.\nTade­usz Dąbrow­ski: Wenn die Welt schläft. Frank­furt a. M.: Schöff­ling\, 2022.\nWisła­wa Szym­borska: Gesam­mel­te Gedich­te. Zus. mit Karl Dede­ci­us. Ber­lin: Suhr­kamp\, 2023.\nAdam Zaga­jew­ski: Das wah­re Leben. Mün­chen: Han­ser\, 2024. \n\nwann & wo\nDon­ners­tag\, 25. Sep­tem­ber 2025\, 19 Uhr\nStadt­bü­che­rei Hei­del­berg\, Hil­de-Domin-Saal\nPost­stra­ße 15\n69115 Hei­del­berg \nEin­tritt: frei \nDer ›Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg e.V.‹ dankt \n 
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SUMMARY:LiteraTour Nr. 17 nach Knittlingen ins »Faust Museum« und zum Kloster Maulbronn (UNESCO-Welterbe)
DESCRIPTION:Sams­tag\, 20. Sep­tem­ber 2025\, 9 Uhr\nAbfahrt Ufer­stra­ße unter der Theo­dor Heuss-Brü­cke (Neu­en­heim)\nLitera­Tour Nr. 17\nnach Knitt­lin­gen ins »Faust Muse­um« und zum Klos­ter Maul­bronn (UNESCO-Welt­erbe)\nAus­stel­lungs­raum im Faust-Muse­um Knitt­lin­gen. Foto: © Wiki­me­dia Crea­tive­Com­mons\, Foto: Tho­moesch \n  \n»Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern | Und hüte mich\, mit ihm zu bre­chen.« \nUnser Zeit­plan für den 20. Sep­tem­ber 2025:\n9.00 Uhr Abfahrt Ufer­stra­ße unter der Theo­dor Heuss-Brü­cke (Neu­en­heim).\n10.45 Uhr Knitt­lin­gen. Füh­rung durch das »Faust Muse­um«.\n12.30 Uhr Mit­tags­tisch im »Gast­haus Faust«.\n14.15 Uhr Fahrt nach Maul­bronn.\n15.00 Uhr Füh­rung durch das Klos­ter.\n16.30 Uhr Rück­fahrt.\n18.00 Uhr Ankunft in Hei­del­berg. \nWir rei­sen im Groß­raum­bus. Die Teil­neh­mer­zahl ist begrenzt. Teil­nah­me­ge­bühr pro Per­son: 48 EUR (ohne Mit­tag­essen). \nVer­bind­li­che Anmel­dung ab sofort per E‑Mail bit­te nur an helga.staengle@gmx.de oder per Tel. 0171 2626080. \nDie Teil­nah­me­ge­bühr über­wei­sen Sie bit­te bis 15. Sep­tem­ber auf das Kon­to:\nFreun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg\nIBAN: DE 72 6729 0000 0149 6125 72 \n\nwann & wo\nSams­tag\, 20. Sep­tem­ber 2025\n9 Uhr Abfahrt Ufer­stra­ße unter der Theo­dor Heuss-Brü­cke (Neu­en­heim) \nDie Litera­Tou­ren sind ein Ange­bot exklu­siv für unse­re Mit­glie­der. Noch nicht Mit­glied? Herz­lich will­kom­men!
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SUMMARY:Holger Pils: »Der Briefwechsel von Thomas Mann und Katia Mann mit Ida Herz«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 3. Juli 2025\, 18 Uhr\nFried­rich-Ebert-Gedenk­stät­te\n»Lie­bes Fräu­lein Herz«\nDer Brief­wech­sel von Tho­mas Mann und Katia Mann mit Ida Herz\nVor­ge­stellt vom Her­aus­ge­ber Hol­ger Pils\n  \n©  ETH-Biblio­thek Zürich\, Tho­mas-Mann-Archiv \nIn über 30 Jah­ren schrieb Tho­mas Mann der Nürn­ber­ger Buch­händ­le­rin Ida Herz 336 Brie­fe und Post­kar­ten\, so vie­le wie kaum jeman­dem sonst. Wer war die­se Frau? Und wie erklärt sich die­ser lang­an­hal­ten­de und inten­si­ve Kon­takt? Ida Herz hat­te 1925 Tho­mas Manns Biblio­thek geord­net und bau­te seit­dem eine Samm­lung auf\, die bis heu­te eine wich­ti­ge Grund­la­ge für die Beschäf­ti­gung mit Tho­mas Mann ist. Tho­mas Mann nahm ihre Hil­fe in Anspruch\, schätz­te ihre Treue und Anhäng­lich­keit\, auch wenn ihm ihre Gegen­wart häu­fig läs­tig wur­de und die Fami­lie Mann über »Herz­chen« läs­ter­te. Als der Jüdin Ida Herz in Deutsch­land die Ver­haf­tung droh­te\, floh sie zu Tho­mas Mann in die Schweiz\, spä­ter leb­te sie in Lon­don. Als letz­te jüdi­sche Figur im Gesamt­werk por­trä­tier­te Tho­mas Mann sie im »Dok­tor Faus­tus« als Kuni­gun­de Rosen­stiel. \nEs war eine sehr unge­wöhn­li­che Bezie­hung\, die für Ida Herz ein dra­ma­ti­sches und trau­ri­ges Nach­spiel hat­te\, als Tho­mas Manns Tage­bü­cher 20 Jah­re nach sei­nem Tod geöff­net wur­den. Der Brief­wech­sel\, in den auch Katia Mann ein­be­zo­gen war\, spie­gelt neben die­ser kom­pli­zier­ten Bezie­hung auch 30 Jah­re euro­päi­scher und ame­ri­ka­ni­scher Zeit­ge­schich­te. Ida Herz kämpf­te zeit­le­bens für die voll­stän­di­ge Publi­ka­ti­on der an sie gerich­te­ten Brie­fe von Tho­mas Mann. Die Fami­lie Mann war dage­gen. Erst­mals wer­den nun alle erhal­te­nen Brie­fe mit einem umfang­rei­chen Kom­men­tar ver­öf­fent­licht. \nDer Her­aus­ge­ber Hol­ger Pils ist Lei­ter des Lyrik Kabi­netts in Mün­chen und Mit­glied im Vor­stand der Deut­schen Tho­mas Mann-Gesell­schaft. Er hat in Hei­del­berg Ger­ma­nis­tik und Geschich­te stu­diert. Im Ver­lag S. Fischer erschien zuletzt der Band »Die Brie­fe der Manns«\, her­aus­ge­ge­ben von Til­mann Lah­me\, Hol­ger Pils und Kers­tin Klein (2016). \nZum Buch:\nTho­mas Mann & Katia Mann: »Lie­bes Fräu­lein Herz«. Brief­wech­sel mit Ida Herz 1924–1955. Her­aus­ge­ge­ben von Hol­ger Pils. Frank­furt am Main: S. Fischer\, 2025. 700 Sei­ten\, 34 Euro.\nISBN: 978–3–10397–671–7 (erscheint am 28. Mai 2025) \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 3. Juli 2025\, 18 Uhr\nFried­rich-Ebert-Gedenk­stät­te\nPfaf­fen­gas­se 18\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro
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SUMMARY:Alexandra Beilharz & Volker Oesterreich: »Eberhard Hilscher: Rendezvous der Träumer\, Narren und Verliebten«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 5. Juni 2025\, 19 Uhr\nHaus Cajeth\nAlex­an­dra Beil­harz & Vol­ker Oes­ter­reich\n»Eber­hard Hil­scher: Ren­dez­vous der Träu­mer\, Nar­ren und Ver­lieb­ten«\nBuch­vor­stel­lung\nEin falsch pro­gram­mier­ter Rezen­si­ons­au­to­mat zeigt die Gren­zen künst­li­cher Intel­li­genz auf\, ein Schau­spie­ler wird im Traum immer jün­ger\, ein Dik­ta­tor fürch­tet sei­nen Dop­pel­gän­ger und ein Schrift­stel­ler lässt sich in einen Gefrier­schlaf ver­set­zen: Wer die Erzäh­lun­gen von Eber­hard Hil­scher (1927–2005) liest\, ist ver­blüfft ange­sichts ihrer Aktua­li­tät\, aber auch auf­grund ihres sub­ver­si­ven Humors. Frei­lich blie­ben sie in der DDR\, wo Eber­hard Hil­scher als Schrift­stel­ler und Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler wirk­te\, größ­ten­teils unver­öf­fent­licht. Die zwi­schen 1961 und 1993 ent­stan­de­nen Erzäh­lun­gen fin­den sich unter dem viel­sa­gen­den Titel »Ren­dez­vous der Träu­mer\, Nar­ren und Ver­lieb­ten« in Hil­schers Nach­lass-Kon­vo­lut in der Hand­schrif­ten-Abtei­lung der Staats­bi­blio­thek zu Ber­lin. \nDie 15 mar­kan­tes­ten Tex­te zu den The­men­be­rei­chen Traum\, Phan­tas­tik und Sci­ence-Fic­tion wer­den nun erst­mals in einem Band des Flur Ver­lags (Hei­del­berg) prä­sen­tiert. Sie schlie­ßen eine Lücke in Eber­hard Hil­schers Gesamt­werk\, der zu Leb­zei­ten hohe Auf­la­gen mit sei­nen Mono­gra­fien über Tho­mas Mann\, Arnold Zweig und Ger­hart Haupt­mann erziel­te. Lite­ra­ri­sche Beach­tung fand er mit ers­ten Novel­len und Kurz­ge­schich­ten. Sein bekann­tes­tes Werk ist der Roman »Die Welt­zeit­uhr« (1983\, unzen­siert 2017). \nVol­ker Oes­ter­reich\, Kul­tur­jour­na­list\, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und seit 2001 Lei­ter des Feuil­le­tons der Rhein-Neckar-Zei­tung\, wird im Gespräch mit der Flur-Ver­le­ge­rin Alex­an­dra Beil­harz das Buch vor­stel­len. \nZum Buch:\nEber­hard Hil­scher: Ren­dez­vous der Träu­mer\, Nar­ren und Ver­lieb­ten. Hrsg. und mit einem Nach­wort von Vol­ker Oes­ter­reich.\nHei­del­berg: Flur Ver­lag\, 2025. 256 Sei­ten\, 24 Euro.\nISBN: 978–3–98965–102–9 \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 5. Juni 2025\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:LiteraTour Nr. 16 nach Wiesbaden mit Stadtführung und Besuch des Museums Wiesbaden.
DESCRIPTION:Sams­tag\, 24. Mai 2025\, 9 Uhr\nAbfahrt Ufer­stra­ße unter der Theo­dor Heuss-Brü­cke (Neu­en­heim)\nLitera­Tour Nr. 16\nnach Wies­ba­den mit Stadt­füh­rung und Besuch des Muse­ums Wies­ba­den.\n»Ich begeg­ne­te dort sehr net­ten Men­schen\, und das bestimm­te mich\, mei­nen Wohn­sitz in Wies­ba­den zu neh­men.«\n(Ale­xej von Jaw­len­sky) \nUnser Zeit­plan für den 24. Mai 2025:\n9.00 Uhr Abfahrt Ufer­stra­ße unter der Theo­dor Heuss-Brü­cke (Neu­en­heim).\n10.45 Uhr Wies­ba­den\nStadt­füh­rung (u.a. mit Muse­um Rein­hard Ernst\, Cali­ga­ri Film­büh­ne und Lite­ra­tur­haus Vil­la Cle­men­ti­ne).\n13.00 Uhr Mit­tags­tisch im »Rats­kel­ler«.\n14.45 Uhr Besuch Muse­um Wies­ba­den (mit Son­der­aus­stel­lung »Honig­gelb«).\n16.15 Uhr Rück­fahrt.\n18.00 Uhr Ankunft in Hei­del­berg. \nTeil­nah­me­ge­bühr pro Per­son: 52 EUR (ohne Mit­tag­essen).\nTeil­neh­men kön­nen maxi­mal 25 Mit­glie­der.\nNoch kein Mit­glied? Mit­glied wer­den kön­nen Sie hier. Sie sind herz­lich will­kom­men! \nVer­bind­li­che Anmel­dung ab sofort per E‑Mail bit­te nur an\nhelga.staengle@gmx.de oder per Tel. 0171 262 6080. \nDie Teil­nah­me­ge­bühr über­wei­sen Sie bit­te bis 17. Mai auf das Kon­to:\nFreun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg\nIBAN: DE 72 6729 0000 0149 6125 72 \nwann & wo\n24. Mai 2025\n9 Uhr Abfahrt Ufer­stra­ße unter der Theo­dor Heuss-Brü­cke (Neu­en­heim)
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SUMMARY:Dietrich Harth über Primo Levi und das Erinnern des Holocaust
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 15. Mai 2025\, 18 Uhr\nFried­rich-Ebert-Gedenk­stät­te\n»Der Mensch in den Augen des Men­schen ein Ding«\nVor­trag von Diet­rich Harth über Pri­mo Levi und das Erin­nern des Holo­caust\nZum 80. Jah­res­tag der Befrei­ung von Ausch­witz und zum 92. Jah­res­tag der Bücher­ver­bren­nung\n  \nPri­mo Levi (1919–1987) \nPri­mo Levis Bericht über sein Jahr in Ausch­witz beginnt mit den Wor­ten: »Ihr\, die ihr gesi­chert lebet\, den­ket ob dies ein Mann sei\, der stirbt auf ein Ja oder Nein. Den­ket ob dies eine Frau sei\, die zum Erin­nern kei­ne Kraft mehr hat…«. Die noch gesi­chert leben­de Nach­welt ver­liert nach und nach die leben­di­ge Erin­ne­rung der Über­le­ben­den. Aber da ist das Auf­ge­schrie­be­ne\, da sind die Bücher\, die – auch mit Pri­mo Levis Stim­me – an die ver­gess­li­che Nach­welt appel­lie­ren. Die Fra­ge ist\, wie und ob die­ser Appell heu­te auf­ge­nom­men wird. »Jeder Deut­sche«\, schreibt Levi in sei­ner Auto­bio­gra­fie\, »ja jeder Mensch muss sich für Ausch­witz ver­ant­wor­ten; nach Ausch­witz ist Wehr­lo­sig­keit nicht mehr zuläs­sig.« Das ist deut­lich. Und es ist wahr\, mehr denn je. \nDiet­rich Harth\, 1974–2000 Pro­fes­sor für neue­re deut­sche und all­ge­mei­ne Lite­ra­tur­wis­sen­schaft in Hei­del­berg\, forscht und publi­ziert über Lite­ra­tur­theo­rie\, Ästhe­tik\, Kul­tur­anthro­po­lo­gie und Erin­ne­rungs­kul­tur. Sein jüngs­tes Buch\, die ers­te deutsch­spra­chi­ge Biographie des phil­ip­pi­ni­schen Schrift­stel­lers und Arz­tes José Rizal\, wur­de 2023 mit der Fer­di­nand-Blu­men­tritt-Medail­le aus­ge­zeich­net. \nwann & wo\n15. Mai 2025\, 18 Uhr\nFried­rich-Ebert-Gedenk­stät­te\nPfaf­fen­gas­se 18\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt frei \nEine Gemein­schafts­ver­an­stal­tung von Fried­rich-Ebert-Gedenk­stät­te und Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg.
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SUMMARY:Theresa Heyer & Christian A Vogl: »DJIL – ein literarischer Webcomic«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 8. Mai 2025\, 19 Uhr\nHaus Cajeth\nThe­re­sa Heyer & Chris­ti­an A Vogl:\n»DJIL – ein lite­ra­ri­scher Web­co­mic«\nWeb­co­mic­vor­stel­lung\n  \n\nDJIL ist ein Web­co­mic mit Tief­gang und offe­nem Ende\, der wöchent­lich Antoine Wat­te­aus Pier­rot Gil­les (Paris\, 1718/19) auf die Suche nach Ver­lust & Ver­lo­re­nem schickt. Die­ser Gil­les reflek­tiert in bald 250 Car­toons\, Comics und Bild­kon­stel­la­tio­nen unse­re Zeit und ihren Geist\, berät Politiker*innen von Mer­kel bis Merz und trifft Grö­ßen der Kunst- und Geis­tes­ge­schich­te: Büch­ner\, Brecht\, Goe­the\, Hegel\, Höl­der­lin\, Kleist\, Proust\, … Ihn beglei­ten die Pier­ret­te Gil­ber­te\, die Vogel­fän­ger Papa­ge­no und Papa­ge­na sowie in guter Comic­tra­di­ti­on ein Hund\, der Schopf­hund Romeo. \nDas Duo The­re­sa Heyer (Zeich­nung) und Chris­ti­an Vogl (Text) wird am 8. Mai sei­ne Visi­on eines Abso­lu­ten Comics prä­sen­tie­ren\, mit einem Schwer­punkt auf den kunst- und lite­ra­tur­his­to­ri­schen Aspek­ten. Auch Film\, Musik und die Natur­wis­sen­schaf­ten wer­den nicht zu kurz kom­men – und natür­lich das Lachen\, denn als Comic ist DJIL auch das im Wort­sinn und in ers­ter Linie: wit­zig. \nThe­re­sa Heyer ist DAAD-Lek­to­rin im Fach­be­reich Ger­ma­nis­tik an der Uni­ver­si­tät Straß­burg\, Illus­tra­to­rin und Dich­te­rin expe­ri­men­tel­ler Non­sens-Lyrik.\nChris­ti­an A Vogl lebt als Soft­ware­ent­wick­ler und Schrift­stel­ler in Regens­burg.\nGemein­sam ver­öf­fent­li­chen die bei­den seit 2021 mehr­mals monat­lich einen Comic auf djil.de und Lite­ra­tur auf stomatopoda.de. \nzum Web­co­mic: www.djil.de \n\nwann & wo\nDon­ners­tag\, 8. Mai 2025\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Stefan Schneckenburger: »Garten-Theater. Shakespeares grüne Welten«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 10. April 2025\, 19 Uhr\nHaus Cajeth\n\nSte­fan Schne­cken­bur­ger:\n»Gar­ten-Thea­ter. Shake­speares grü­ne Wel­ten«\nBuch­vor­stel­lung\n  \nWil­liam Shake­speare (1564–1616) hat Welt­li­te­ra­tur geschaf­fen. Oft spie­len Pflan­zen – er nennt etwa 140 Arten sehr pass­ge­nau – eine wich­ti­ge Rol­le: Sie sind Sym­bo­le\, inter­pre­tie­ren die Hand­lung\, cha­rak­te­ri­sie­ren Per­so­nen und deko­rie­ren in den Köp­fen der Zuschau­er die kulis­sen­lo­se Büh­ne in der Blü­te­zeit des Thea­ters der Zeit Eli­sa­beths I. und Jakobs I. Dies belegt nicht nur Shake­speares Pflan­zen­kennt­nis­se\, son­dern auch die sei­nes Publi­kums\, das ihn sonst viel­fach nicht ver­stan­den hät­te. \nSte­fan Schne­cken­bur­ger stellt die Pflan­zen in Shake­speares Wer­ken vor und erläu­tert ihren bota­ni­schen und kul­tur­ge­schicht­li­chen Kon­text.  In sei­nem Buch »Gar­ten-Thea­ter. Shake­speares grü­ne Wel­ten« wer­den erst­mals in deut­scher Spra­che sämt­li­che in Shake­speares Gesamt­werk genann­ten Pflan­zen dar­ge­stellt\, mit zeit­ge­nös­si­schen Holz­schnit­ten aus John Gerards »The Her­bal« bebil­dert und durch Zita­te auf Eng­lisch und Deutsch (in der Über­set­zung Frank Gün­thers) ergänzt. Eine Schatz­kis­te vol­ler lite­ra­ri­schem\, bota­ni­schem und kul­tur­his­to­ri­schem Wis­sen\, die Ste­fan Schne­cken­bur­ger für uns am 10. April öff­nen wird! \nPD Dr. Ste­fan Schne­cken­bur­ger ist Bota­ni­ker und arbei­te­te über 30 Jah­re als Kus­tos und Direk­tor an Bota­ni­schen Gär­ten\, zuletzt in Darm­stadt\, wo er Sys­te­ma­ti­sche Bota­nik\, Blü­ten- und Evo­lu­ti­ons­bio­lo­gie lehr­te. Sein beson­de­res Inter­es­se galt den Bezie­hun­gen zwi­schen Lite­ra­tur und Bota­nik – u. a. bei Johann Wolf­gang von Goe­the und Wil­liam Shake­speare. \nzum Buch:\nSte­fan Schne­cken­bur­ger: Garten-Theater.Shakespeares grü­ne Wel­ten.\nwbg Aca­de­mic in der Ver­lag Her­der GmbH\, Frei­burg 2023.\n680 Sei­ten\, 72 Euro.\nISBN: 978–3‑534–27616‑5 \n  \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 10. April 2025\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V. \n \n 
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SUMMARY:»Maigret und die anderen Krimis auf meinem Nachttisch«
DESCRIPTION:27. März 2025\, 19:30 Uhr\n+Punkt.Kirche INF 130\, Im Neu­en­hei­mer Feld 130.2\n»Mai­gret und die ande­ren Kri­mis auf mei­nem Nacht­tisch«\nVor­trag von Dr. Mari­ta Röds­zus-Hecker\nLieb­ha­be­rin­nen blu­ti­ger Kri­mis wer­den Geor­ges Sime­nons Bücher gelang­weilt bei­sei­te­le­gen und Ver­fech­ter poli­tisch kor­rek­ter Lite­ra­tur in ihnen eine Unmen­ge zumu­tungs­rei­cher Ver­let­zun­gen ent­de­cken. Ande­re aber wer­den nach der Lek­tü­re von 75 Bän­den »Mai­gret«\, den gran­dio­sen Roma­nen »Sonn­tag« und »Brief an mei­nen Rich­ter« doch eher dem schwei­zer Lite­ra­tur­kri­ti­ker Fran­çois Bon­dy zustim­men. Bon­dy schrieb über »Das Wun­der Sime­non«: »Das Zwie­licht zwi­schen Schuld und Unschuld herrscht im Grun­de genom­men über der gan­zen Roman­welt Sime­nons. Neben der Fremd­heit zwi­schen den Nächs­ten erscheint das Ver­bre­chen als die noch inti­me­re Fremd­heit zwi­schen dem ein­zel­nen und sei­ner Tat… Dem Gesche­hen sel­ber haf­tet ein fata­lis­ti­scher Zug an und eben des­halb for­dert das Ver­bre­chen\, so wie Sime­non es sieht\, nicht in ers­ter Linie Süh­ne\, nicht ein­mal Gerech­tig­keit und erst recht nicht Ver­gel­tung\, son­dern vor allem Ver­tie­fung des Bewusst­seins.« \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt vom »Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg e.V.« \nwann & wo\n+Punkt.Kirche INF 130\n27. März 2025\, 19:30\nIm Neu­en­hei­mer Feld 130.2\n69120 Hei­del­berg \nEin­tritt frei
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SUMMARY:Literatur & Alkohol. Verkostungen aus dem Großen Faß der Poesie
DESCRIPTION:Faschings­diens­tag\, 4. März 2025\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nLite­ra­tur & Alko­hol\nVer­kos­tun­gen aus dem Gro­ßen Faß der Poe­sie\n»Gedich­te\, die von Was­ser­trin­kern geschrie­ben wur­den\, kön­nen nicht lan­ge Gefal­len erre­gen oder über­le­ben«\, wuß­te bereits Horaz. Und Micha­el Krü­ger führt aus: »Wer schreibt\, trinkt auch. Ein Alko­hol­ne­bel liegt über der Welt­li­te­ra­tur. Es ist für man­che ein erheb­li­ches Ärger­nis\, daß die gro­ßen Wer­ke sich auch dem Alko­hol ver­dan­ken\, für ande­re ist es tröst­lich: In dem selt­sa­men Mann\, der da seit drei­ßig Jah­ren mit der Bier­fla­sche auf dem Sofa hockt\, steckt viel­leicht doch ein unsterb­li­ches Genie. Goe­thes Wein­kon­sum z. B. ist peni­bel fest­ge­hal­ten\, E. T. A. Hoff­manns Fah­ne ist bekannt\, die Tat­sa­che\, daß The Gre­at Ame­ri­can Novel von Heming­way bis Faul­k­ner eine schwim­men­de Grund­la­ge aus Whis­key hat\, wird sich her­um­ge­spro­chen haben\, und auch die gro­ße deutsch­spra­chi­ge Lite­ra­tur der Gegen­wart – von dem gro­ßen Trin­ker Joseph Roth bis zu Uwe John­son – wäre ohne Alko­hol nicht denk­bar.« \nDie Viel­le­ser Hubert Habig und Peter Staeng­le wer­den vom Schluck­ver­hal­ten der schrei­ben­den Zunft berich­ten. \nwann & wo\nFaschings­diens­tag\, 4. März 2025\, 19 Uhr\nVor­trags­saal Muse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt frei \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Rafael Arnold: »Poliphilos Liebeskampftraum / Hypnerotomachia Poliphili«
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 20. Febru­ar 2025\, 19 Uhr\nDeutsch-Fran­zö­si­sches Kul­tur­zen­trum\nRafa­el Arnold\n»Poli­phi­los Lie­bes­kampf­traum / Hyp­nero­to­ma­chia Poli­phi­li«\nDie 1499 bei dem legen­dä­ren Ver­le­ger Aldus Manu­tius in Vene­dig gedruck­te Hyp­nero­to­ma­chia Poli­phi­li ist »viel­leicht das schöns­te Buch der Welt« (Umber­to Eco). \nDer Ein­fluß die­ses reich illus­trier­ten und wohl berühm­tes­ten Buches der Renais­sance bei­spiels­wei­se auf die Archi­tek­tur\, Gar­ten­kunst\, Hie­ro­gly­phik und Skulp­tur der Zeit war immens. Zahl­rei­che Bau- und Kunst­wer­ke zitie­ren mehr oder weni­ger direkt Abbil­dun­gen und Inhal­te dar­aus.\nIn Poli­phi­los Lie­bes­kampf­traum sucht der Held sei­ne Gelieb­te in einem Traum: Er durch­wan­dert dabei eine phan­tas­ti­sche Kunst- und Archi­tek­tur­land­schaft mit anti­ken Rui­nen und geheim­nis­vol­len Skulp­tu­ren\, trifft auf Göt­tin­nen\, Fabel­we­sen\, Nym­phen\, gerät in ein Laby­rinth\, wird von einem Dra­chen ver­folgt\, kommt zum präch­ti­gen Palast einer Köni­gin\, die ihn auf sei­ne Lie­be hin prüft – und darf tat­säch­lich mit sei­ner Polia auf die Lie­bes­in­sel Kythe­ra … \nRafa­el Arnold\, Über­set­zer von Poli­phi­los Lie­bes­kampf­traum\, berich­tet über die dem­nächst erschei­nen­de Lese­aus­ga­be\, die zusam­men mit den Holz­schnit­ten gestal­te­risch dem Ori­gi­nal­band aus dem Jahr 1499 nach­emp­fun­den ist und die ein­zig­ar­ti­ge Ver­schrän­kung von Text und Bild ein­drucks­voll wahr­nehm­bar macht. \nRafa­el Arnold ist Pro­fes­sor für Roma­ni­sche Sprach­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Ros­tock. Er über­setz­te aus dem Por­tu­gie­si­schen\, Ita­lie­ni­schen und Latei­ni­schen Wer­ke von Leon Mode­na\, Luís de Camões\, Nic­colò Machia­vel­li\, Gian­fran­ces­co Pico del­la Miran­do­la\, Pie­tro Bem­bo und Anto­nio Faus­to Nai­ro­ni. \nZum Buch\nFran­ces­co Colon­na\, Poli­phi­los Lie­bes­kampf­traum / Hyp­nero­to­ma­chia Poli­phi­li. Aus dem Latei­ni­schen und dem Ita­lie­ni­schen über­setzt und mit einem ein­lei­ten­den Essay sowie einem Glos­sar ver­se­hen von Rafa­el Arnold. Ber­lin: Elfen­bein\, 2025. ca. 550 Sei­ten\, 99 Euro. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 20. Febru­ar 2025\, 19 Uhr\nDeutsch-Fran­zö­si­sches Kul­tur­zen­trum\nMit­tel­bad­gas­se 7\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro
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SUMMARY:Verlagsvorstellung: Der Berenberg Verlag
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 30. Janu­ar 2025\, 19 Uhr\nHaus Cajeth\n\nInde­pen­dent-Ver­la­ge:\nHein­rich von Beren­berg stellt den Beren­berg Ver­lag vor\n  \nSeit Jah­ren lädt der Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg immer wie­der unab­hän­gi­ge Ver­la­ge zu Prä­sen­ta­tio­nen ein. Ihre Bücher fin­den viel zu sel­ten in die Feuil­le­tons und Buch­hand­lun­gen. Des­halb bedeu­tet es eine beson­de­re Lust und Freu­de\, von den Ver­le­ge­rin­nen und Ver­le­gern per­sön­lich Ein­bli­cke in die Pro­zes­se der Pro­gramm­ge­stal­tung  zu erhal­ten. Ent­de­ckun­gen sind garan­tiert! \nAm 30. Janu­ar stellt der Ver­le­ger Hein­rich von Beren­berg im Haus Cajeth den Beren­berg Ver­lag vor und wird einen Über­blick über Autor:innen\, Pro­gramm\, Absich­ten und Aus­se­hen des Ver­lags gege­ben und das eine oder ande­re (kurz) lesen. \nDer Ver­lag wur­de im Jahr 2004 von ihm und sei­ner Frau Petra von Beren­berg gegrün­det. \n  \nAuf der Ver­lags­web­site ist dazu zu lesen:\nEin Grund\, war­um man vom Lek­tor zum Ver­lags­grün­der mutiert\, ist der Wunsch\, irgend­wann den Büchern\, die man ent­deckt hat\, den eige­nen Stem­pel auf­zu­prä­gen. »Freund und Feind« von John May­nard Keynes\, seit acht­zehn Jah­ren in die­sem Ver­lag lie­fer­bar und immer wie­der nach­ge­druckt\, war in die­ser Hin­sicht ein »Ur-Buch«: Mit die­sem Titel\, ent­deckt Ende der neun­zi­ger Jah­re auf dem Pari­ser Salon du liv­re\, ver­band sich zum ers­ten Mal der Wunsch\, ein eige­nes\, nicht bel­le­tris­ti­sches Ver­lags­pro­gramm zu ent­wi­ckeln. Die ers­ten vier Bücher erschie­nen im Herbst 2004\, und zunächst kamen pro Halb­jahr zwi­schen drei und fünf wei­te­re hin­zu. Roter Faden: auto­bio­gra­fi­sche und bio­gra­fi­sche Lite­ra­tur\, Essay-Lite­ra­tur\, Memoi­ren-Lite­ra­tur – Beto­nung auf »Lite­ra­tur«! \n  \nZu den Autorin­nen und Autoren\, den Über­set­ze­rin­nen und Über­set­zern des Ver­lags gehö­ren u.a. Mai­ke Albath\, Rober­to Bola­ño\, Mat­thi­as Bor­muth\, Chris­ti­an Bom­ma­ri­us\, Julio Cor­tá­zar\, Katha­ri­na Hacker\, Chris­to­pher Isher­wood\, Joa­chim Kal­ka\, Patri­cia Klo­bucz­ky\, Micha­el Krü­ger\, Charles Lamb\, Eva Mol­den­hau­er\, Ada­nia Shi­b­li\, Sonia Sim­men­au­er\, Clau­de Simon\, Tho­mas Sparr\, Chris­ti­ne Wun­ni­cke u.v.m.\nwww.berenberg-verlag.de \n  \nHein­rich von Beren­berg wur­de 1950 in Ham­burg gebo­ren und stu­dier­te dort Ger­ma­nis­tik und Anglis­tik. Er arbei­te­te vie­le Jah­re als Lek­tor\, u.a. 16 Jah­re lang beim Klaus Wagen­bach Ver­lag. Neben sei­ner Tätig­keit als Her­aus­ge­ber und Ver­le­ger ist Hein­rich von Beren­berg auch als Lek­tor und Über­set­zer\, ins­be­son­de­re von Rober­to Bola­ño\, den er 1995 für die deut­sche Leser­schaft ent­deck­te\, tätig\, schreibt Arti­kel und Rezen­sio­nen sowie ab und zu Vor­wor­te und Ein­lei­tun­gen zu Publi­ka­tio­nen. Von 1995 bis 2002 schrieb er Kul­tur­chro­ni­ken aus Ber­lin für »Babé­lia«\, die Kul­tur­bei­la­ge von »El Pais« in Madrid. Er lebt mit sei­ner Frau und zwei Kin­dern in Ber­lin. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 30. Janu­ar 2025\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V. \n \n 
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SUMMARY:Trio literale. Drei Leserinnen und ihre Lebensbücher
DESCRIPTION:12. Dezem­ber 2024\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nTrio lite­ra­le. Drei Lese­rin­nen und ihre Lebens­bücher\nAls Trio lite­ra­le stel­len in die­sem Jahr Regi­na Keil-Saga­we\, Andrea Mer­ger und Stavrou­la Papado­pou­lou Lebens­bücher vor\, Bücher und Tex­te\, die ihnen über Jah­re hin­weg Beglei­ter waren und beson­ders ans Herz gewach­sen sind. Eine schwie­ri­ge Auf­ga­be\, wie jede Lese­rin\, jeder Leser weiß\, wenn es gilt\, aus der Viel­zahl der lite­ra­ri­schen Lieb­lin­ge ›the one and only‹ her­aus­zu­pi­cken. Doch gera­de das macht sie so emp­feh­lens­wert. Sie fin­den sich erwar­tungs­ge­mäß auf kei­nen Best­sel­ler­lis­ten. Ihr Wert liegt viel­mehr in der Bedeu­tung\, die sich im inti­men Umgang mit ihnen über Jah­re hin­weg immer wie­der und immer neu erwie­sen hat. Anre­gun­gen für die eige­ne Lek­tü­re\, für Weih­nachts­ge­schen­ke und die kom­men­den Fei­er­ta­ge sind garan­tiert. \nRegi­na Keil-Saga­we – in Hei­del­berg leben­de Lite­ra­tur­über­set­ze­rin\, Dozen­tin und Mode­ra­to­rin mit Schwer­punkt Maghreb sowie Vor­stands­mit­glied der Welt­le­se­büh­ne e.V.\nDr. Andrea Mer­ger – Schul­lei­te­rin des Hei­del­ber­ger Höl­der­lin-Gym­na­si­ums\nStavrou­la Papado­pou­lou – Umwelt­wis­sen­schaft­le­rin\, Kera­mi­ke­rin\, Inha­be­rin des Ladens »Werk­Staat« in der ehe­ma­li­gen Weiss’schen Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung am Uni­ver­si­täts­platz Hei­del­berg \nHan­ne Knick­mann – Mode­ra­ti­on \nwann & wo\n12. Dezem­ber 2024\, 19 Uhr\nVor­trags­saal Muse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt frei \nDie Ver­an­stal­tung wird unter­stützt von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Urs Heftrich & Heiko Plank: »Gehäuseschutt / House of Rubble«
DESCRIPTION:Mitt­woch\, 27. Novem­ber 2024\, 19 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\n»Gehäu­se­schutt / House of Rub­ble«\nRei­me von Urs Heft­rich\, Klang und Musik von Hei­ko Plank\nUrs Heft­rich © Rayan Jahand­ari — Hei­ko Plank © León \nAuf den Lyrik- und Foto-Band »Gehäu­se­schutt / House of Rub­ble« reagier­te die Kri­tik aus­neh­mend posi­tiv. Die RNZ beschei­nig­te ihm das Poten­ti­al\, »Seh­ge­wohn­hei­ten auf­zu­bre­chen« und »Denk­sche­ma­ta rotie­ren zu las­sen«. Heft­richs Ver­se machen\, so der Mann­hei­mer Mor­gen\, Natur »auf sinn­li­che\, sehr leben­di­ge Art erfahr­bar«\, doch behal­ten sie dabei immer ein »Geheim­nis«: »Als Leser lauscht man in die­se Gedich­te hin­ein\, man möch­te sie ergrün­den und weiß doch\, dass es bei einer Annä­he­rung bleibt\, blei­ben muß.« \nZu erle­ben ist eine Prä­sen­ta­ti­on der ganz beson­de­ren Art. In dem gemein­sa­men Pro­gramm von Urs Heft­rich und Hei­ko Plank wer­den Wort und Musik abwech­seln\, sich gegen­sei­tig durch­drin­gen oder auch mit­ein­an­der ver­flech­ten. \n  \nUrs Heft­rich lehrt Sla­vi­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft in Hei­del­berg\, hat Lyrik von mehr als 40 sla­vi­schen Dich­tern über­tra­gen und drei eige­ne Gedicht­bän­de vor­ge­legt. – »Gehäu­se­schutt / House of Rub­ble. Rei­me und Fotos / Pho­tos and Rhy­mes« (Trans­la­ti­ons by Joseph Swann\, 120 Sei­ten\, illus­triert\, 39 Euro) wird ver­legt von Ange­li & Engel (Ham­burg). \nHei­ko Plank wur­de als »einer der inno­va­tivs­ten Gitar­ris­ten unse­rer Zeit« geprie­sen\, als »ein Kos­mo­po­lit\, der stän­dig auf der Suche nach neu­en Klang­wel­ten ist« und auf sei­nem selbst­ge­schaf­fe­nen Instru­ment\, der »plank«\, »Musik wie eine Land­schaft« kre­iert. »Ich habe kei­ne Berüh­rungs­ängs­te. Es gibt nur Musik«\, so der Künst­ler in einem Inter­view. \n  \nwann & wo\n27. Novem­ber 2024\, 19 Uhr\nVor­trags­saal Muse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 10 Euro\, ermä­ßigt 7 Euro \nEine Bene­fiz-Ver­an­stal­tung zuguns­ten des Ver­eins UeLit – Über­set­zen und Lite­ra­tur e.V.\, der sich der Erfor­schung der Geschich­te des lite­ra­ri­schen Über­set­zens ver­schrie­ben hat.\nMit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V.
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SUMMARY:Yasmine Chami & Meryem Alaoui: Weibliches Schreiben in Marokko
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 7. Novem­ber 2024\, 19 Uhr\nDeutsch-Fran­zö­si­sches Kul­tur­zen­trum\nYas­mi­ne Cha­mi & Mery­em Alaoui\nWeib­li­ches Schrei­ben in Marok­ko\nLesung & Gespräch mit der Über­set­ze­rin Clau­dia Stei­nitz\nMode­ra­ti­on: Regi­na Keil-Saga­we\n  \nZwei Autorin­nen\, die man/frau sich mer­ken soll­te: Yas­mi­ne Cha­mi (*1966)\, Anthro­po­lo­gin\, TV-Redak­teu­rin\, Muse­ums­di­rek­to­rin und Autorin zahl­rei­cher Roma­ne – und Mery­em Alaoui (*1975)\, Sozi­al­wis­sen­schaft­le­rin und Mit­her­aus­ge­be­rin des marok­ka­ni­schen News­ma­ga­zins Tel Quel / Nich­ane.\nBei­de sind in Casa­blan­ca gebo­ren\, leben nach Jah­ren in New York heu­te wie­der in Marok­ko und decken in ihren Roma­nen scho­nungs­los die Mecha­nis­men ver­krach­ter Geschlech­ter­be­zie­hun­gen in moder­nen urba­nen Ehen auf. \nYas­mi­ne Chami (2017 Lite­ra­tur­preis des »Insti­tut du Mon­de Ara­be«)\, seziert in Dans sa chair (Actes Sud 2022) den Zer­fall der Ehe eines Neu­ro­chir­ur­gen mit einer Bild­haue­rin und legt ihre Les­art des Medea-Mythos vor. – Dt. Tief ins Fleisch. Roman. Aus dem Fran­zö­si­schen von Clau­dia Stei­nitz. Edi­ti­on Con­ver­so. Karls­ru­he 2024. 192 Sei­ten\, 22\,80 Euro.\nMery­em Alaoui schil­dert in ihrem dras­tisch-wit­zi­gen Debüt­ro­man La véri­té sort de la bou­che du che­val (Gal­li­mard 2018\, Short­list Prix Gon­court)\, den Lebens­weg einer Allein­er­zie­hen­den von der Sex­ar­bei­te­rin zum Hol­ly­wood-Star. – Dt. Pfer­de­mund tut Wahr­heit kund. Roman. Aus dem Fran­zö­si­schen von Bar­ba­ra Sau­ser. Lenos Ver­lag. Basel 2023. 312 Sei­ten\, 26\,00 Euro. \nClau­dia Stei­nitz\, geb. 1961 in Ber­lin\, ist viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Über­set­ze­rin der fran­ko­pho­nen Lite­ra­tur von über hun­dert Wer­ken aus Frank­reich\, Hai­ti und der Schweiz\, außer­dem VdÜ-Spre­che­rin im Euro­päi­schen Dach­ver­band der Lite­ra­tur­über­set­zer CEATL. \nRegi­na Keil-Saga­we\, in Hei­del­berg leben­de Lite­ra­tur­über­set­ze­rin\, Dozen­tin und Mode­ra­to­rin mit Schwer­punkt Maghreb sowie Vor­stands­mit­glied der Welt­le­se­büh­ne e.V. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 7. Novem­ber 2024\, 19 Uhr\nDeutsch-Fran­zö­si­sches Kul­tur­zen­trum\nMit­tel­bad­gas­se 7\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nEine Koope­ra­ti­on von Deutsch-Fran­zö­si­schem Kul­tur­kreis\, Welt­le­se­büh­ne und Freun­des­kreis Lite­ra­tur­haus Hei­del­berg.
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SUMMARY:Reiner Wild / Uwe Steiner:  Gespräch über die späte Lyrik des Herrn von Goethe
DESCRIPTION:Don­ners­tag\, 24. Okto­ber 2024\, 19 Uhr\nDeutsch-Fran­zö­si­sches Kul­tur­zen­trum\nRei­ner Wild / Uwe Stei­ner\nGespräch über die spä­te Lyrik des Herrn von Goe­the\nAnfang die­ses Jah­res erschie­nen die bei­den ers­ten Bän­de der Mono­gra­phie Goe­thes spä­te Lyrik von Rei­ner Wild. Sie bie­tet eine Gesamt­dar­stel­lung der Lyrik Goe­thes und erschließt damit auch Berei­che\, die zum Teil nicht in den klas­si­schen Kanon ein­ge­gan­gen sind und in der For­schung bis­her eher mar­gi­nal behan­delt wur­den. Band I gilt den Jah­ren zwi­schen 1805 und 1813/14\, Band II der Zeit danach bis 1819 mit dem West-öst­li­chen Divan als Zen­trum; der abschlie­ßen­de Band III ist noch in Arbeit. \nRei­ner Wilds Dar­stel­lung geht davon aus\, daß sich Goe­thes Lyrik­ver­ständ­nis nach 1805 grund­le­gend ändert\, von der Lyrik des sub­jek­ti­ven Aus­drucks hin zum Gedicht als Medi­um der Kom­mu­ni­ka­ti­on. Dies zeigt sich u. a. dar­in\, daß er sei­ne Gedich­te mehr­fach in unter­schied­li­chen Zusam­men­hän­gen ver­wen­det und eben­so in der Bil­dung von Ensem­bles. In der Ana­ly­se der Gedich­te und ihrer Ent­ste­hungs- und Ver­wen­dungs­zu­sam­men­hän­ge ent­steht ein neu­es\, dif­fe­ren­zier­te­res Bild von Goe­thes lyri­schem Alters­werk. \nRei­ner Wild\, em. Prof für Neue­re deut­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Mann­heim\, u. a. Autor der Mono­gra­phie Goe­thes klas­si­sche Lyrik (1999) und Band­her­aus­ge­ber der gro­ßen Münch­ner Goe­the-Aus­ga­be (Sämt­li­che Wer­ke nach Epo­chen sei­nes Schaf­fens). \nUwe Stei­ner\, Prof. für Neue­re deut­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft und Medi­en­theo­rie an der Fern­uni­ver­si­tät Hagen. \nwann & wo\nDon­ners­tag\, 24. Okto­ber 2024\, 19 Uhr\nDeutsch-Fran­zö­si­sches Kul­tur­zen­trum\nMit­tel­bad­gas­se 7\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro
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SUMMARY:Ralph Dutli: »Vom Mundvorrat der Weltpoesie«
DESCRIPTION:Diens­tag\, 15. Okto­ber 2024\, 18 Uhr\nMuse­um Haus Cajeth\nRalph Dut­li\n»Vom Mund­vor­rat der Welt­poe­sie«\nRalph Dut­li liest aus sei­nem neu­en Gedicht­band »Alba« (Wall­stein Ver­lag 2024) und stellt sei­ne Lieb­lings­ge­dich­te aus der fran­zö­si­schen und okzita­ni­schen Dich­tung – vom 12. bis zum 20. Jahr­hun­dert – als »Mund­vor­rat der Welt­poe­sie« in eige­nen Über­tra­gun­gen vor: das »Rät­sel­lied« des Trou­ba­dours Raim­baut de Vaquei­ras (»Die Schwa­chen wer­den die Star­ken besie­gen«)\, die absur­den mit­tel­al­ter­li­chen »Fatra­si­en« aus Nord­frank­reich\, Eusta­che Des­champs‘ irr­wit­zi­gen Kata­log der Alters­be­schwer­den\, Chris­ti­ne de Pizans mutig-beherz­te Bal­la­den\, Joa­chim Du Bel­lays berühm­tes »Glück­lich wer wie Odys­seus« (das schöns­te Heim­weh­ge­dicht der Welt­poe­sie)\, Paul Ver­lai­nes »Beams« über eine auf dem Was­ser gehen­de rät­sel­haf­te Frau­en­fi­gur\, Arthur Rim­bauds frei­heits­süch­ti­ge »Mai­ban­ner«\, Guil­laume Apol­lin­aires »Mond­licht«\, in dem der Dich­ter mit gie­ri­gen Lip­pen den Honig der Welt­poe­sie schlürft. \nEin per­sön­li­ches »Best of« der fran­zö­si­schen Poe­sie in Ralph Dut­lis Lyrik­über­tra­gun­gen\, für die er den Über­set­zer­preis Gink­go-Bilo­ba 2023 bekam. \nwann & wo\nDiens­tag\, 15. Okto­ber 2024\, 18 Uhr\nVor­trags­saal Muse­um Haus Cajeth\nHas­pel­gas­se 12\n69117 Hei­del­berg \nEin­tritt: 8 Euro\, ermä­ßigt 5 Euro \nEine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Fran­zö­si­schen Woche; mit Unter­stüt­zung von Hassbecker’s Gale­rie & Buch­hand­lung und der Gesell­schaft der Freun­de des Muse­ums Haus Cajeth e.V. \n  \n \n 
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